Nationalspielerin Svenja Huth erinnerte auf der Halbfinal-Pressekonferenz daran, dass 2013 ja auch genau diese beiden deutschen Vereine nacheinander das Triple geholt hatten - und sprach lächelnd von einem "ganz guten Omen".

Im Halbfinale am Dienstag (ab 20:00 Uhr im Eurosport Liveticker) soll auch der FC Barcelona die Durchschlagskraft der Power-Offensive um Torjägerin Pernille Harder zu spüren bekommen.

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"Da kommt ein ganz anderes Kaliber als Glasgow auf uns zu", warnte aber Verteidigerin Kathrin Hendrich nach dem 9:1 (4:0) im Viertelfinale gegen die Schottinnen. Denn Spaniens Meister will wie im Vorjahr unbedingt ins Endspiel (Sonntag, 20.00 Uhr), das Wolfsburg bereits viermal erreicht hat.

2013 gewann der VfL erstmals das Triple und verteidigte den Henkelpokal ein Jahr darauf erfolgreich. Seither jagt der VfL die Trophäe vergeblich, bei den Final-Teilnahmen 2016 und 2018 ließ Seriensieger Olympique Lyon die Titelträume zerplatzen.

Champions League: FC Barcelona stand vergangenes Jahr im Finale

An Barça hat VfL-Neuzugang Hendrich jedoch keine guten Erinnerungen. Mit dem FC Bayern München schied sie in der vergangenen Königsklassen-Saison im Halbfinale gegen die Katalaninnen aus. "Ich habe mit ihnen definitiv noch eine Rechnung offen", betonte die 34-malige Nationalspielerin.

Barcelona indes bekam anschließend im Endspiel in Budapest von Lyon mit einem 1:4 klar die Grenzen aufgezeigt. Doch das Team um die Ex-Wölfin Caroline Hansen hat Blut geleckt.

Im Duell mit Wolfsburg "treffen zwei unterschiedliche Spielstile aufeinander", befand die norwegische Angreiferin Hansen nach dem 1:0 (0:0) im Viertelfinale gegen den Ligarivalen Atlético Madrid: "Es ist eine gute Gelegenheit für uns zu zeigen, wie weit wir uns entwickeln haben."

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Olympique Lyon im Halbfinale Favorit gegen Paris Saint-Germain

VfL-Coach Stephan Lerch machte klar, dass es im Estadio Anoeta für die beiden auf Dominanz ausgerichteten Teams darum gehe, "das eigene Konzept auf den Platz zu bringen und im Ballbesitz möglichst wenig Fehler zu machen".

Den zweiten Finalisten ermitteln am Mittwoch (20.00 Uhr) in Bilbao derweil zwei Vereine, die sich bestens kennen. Bayern Münchens Bezwinger Lyon muss seinen Liga-Erzrivalen Paris Saint-Germain aus dem Weg räumen, um sich zum insgesamt siebten Mal und zum fünften Mal nacheinander (!) Europas Krone aufsetzen zu können.

Auch in diesem Spiel kommt es wohl zu einem direkten deutschen Duell. Bei OL zieht Dzsenifer Marozsan auf der Zehnerposition die Fäden, bei PSG (im Viertelfinale 2:1 gegen den FC Arsenal) ist Sara Däbritz nach einem Kreuzbandriss wieder Stammkraft im defensiven Mittelfeld. Beim jüngsten Vergleich im französischen Pokalfinale gewann Lyon vor rund zwei Wochen erst im Elfmeterschießen.

(SID)

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