Champions League - Traum vom Triple lebt: VfL Wolfsburg reicht Remis gegen PSG fürs Halbfinale

Der VfL Wolfsburg steht im Halbfinale der Champions League. Den Wölfinnen reichte im Viertelfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain ein 1:1 (Hinspiel 1:0). Alexandra Popp traf mitten in eine PSG-Drangphase zur Führung (20.), Kadidiatou Diani erzielte zehn Minuten später den verdienten Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel ließ der VfL dann beste Chancen aus, dennoch reichte es für die nächste Runde.

VfL Wolfsburg - PSG

Fotocredit: Getty Images

Nach dem 1:0-Hinspielerfolg gegen PSG ließen sich die Wölfinnen in der Anfangsphase tief in die eigenen Hälfte zurückdrängen und konnten sich kaum befreien. Umso überraschender fiel dann nach 20 Minuten der Führungstreffer für die Gastgeberinnen. Nach Zuspiel von Felicitas Rauch zirkelte Alexandra Popp den Ball von der Strafraumgrenze unhaltbar rechts oben ins Eck (20.).
PSG benötigte leidglich wenige Minuten, um sich vom Rückstand zu erholen und glich nach einer halben Stunde verdientermaßen aus. Eine Hereingabe von Sakina Karchaoui verlängerte Kadidiatou Diani am Fünfmeterraum mit dem Hinterkopf zum 1:1 in die rechte Ecke (30.). Bitter für die PSG-Topstürmerin: Nach einen Zweikampf mit Kathrin Hendrich fiel Diani kurz vor der Pause unglücklich auf die Schulter und konnte zur zweiten Hälfte nicht mehr zurückkehren.
Kurz nach dem Seitenwechsel vergab Popp Riesenchance auf die erneute Führung, als sie nach Rauchs Querpass aus drei Metern nur den rechten Pfosten traf (53.). In der Folge ließen auch Jill Roord aus zehn Metern (58.) und erneut Popp nach einer Ecke weitere Topchancen liegen (60.).
Lena Oberdorf und Sveindis Jonsdottir trafen in der Schlussphase jeweils noch die Latte (77./86.), der Wolfsburger Chancenwucher sollte sich aber nicht mehr rächen. Die Wölfinnen brachten das Remis über die Zeit und bekommen es nun im Halbfinale mit dem FC Arsenal zu tun.

Die Stimmen:

Tommy Stroh (Trainer VfL Wolfsburg): "Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Es ist wirklich etwas Besonderes, in einem Viertelfinale zu spielen, und es wird noch besser sein, im Halbfinale zu spielen."
Alexandra Popp (VfL Wolfsburg): "Wir sind so glücklich und so stolz - das war ein hartes Stück Arbeit. Wir hätten das Spiel sogar gewinnen können, denn wir hatten einige Torchancen."
Svenja Huth (VfL Wolfsburg): "Wir haben unser nächstes Ziel erreicht. Paris ist ein Top-Gegner, da ist es nicht selbstverständlich, dass man so viele Chancen bekommt, wie wir in der zweiten Halbzeit hatten."

Der Tweet zum Spiel:

Das fiel auf: Stadionwechsel als X-Faktor

Für das so wichtige Viertelfinalrückspiel zogen die Wolfsburg-Frauen extra aus ihrem heimischen AOK Stadion in die benachbarte VW-Arena um. Statt maximal 5200 Fans fanden an diesem Abend 14.367 Zuschauer den Weg in die Bundesliga-Heimstätte der Wolfsburger Herren. Die größere Kulisse trug noch mehr zum Champions-League-Flair bei und half den Wölfinnen gerade in der Schlussphase enorm, das ausreichende Remis über die Zeit zu retten.

Die Statistik: 25

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben alle 25 K.o.-Duelle in der Champions League für sich entschieden, nachdem man das Hinspiel gewonnen hatte – so auch an diesem Abend gegen PSG.
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Highlights: Wolfsburg brennt Tor-Feuerwerk nach der Pause ab

Quelle: Eurosport

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