Suarez trifft auf seine Opfer

Für Barcelonas Stürmerstar Luis Suárez kommt es im Champions-League-Endspiel in Berlin am 6. Juni zu gleich zwei pikanten Wiedersehen. Nach dem Finaleinzug von Juventus Turin trifft Suárez auf Giorgio Chiellini und Patrice Evra. Bei der WM 2014 in Brasilien hatte Suárez Chiellini in der Schlussphase des letzten Gruppenspiels zwischen Uruguay und Italien in die Schulter gebissen.

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Suárez wurde daraufhin vier Monate von jeglichen fußballbezogenen Aktivitäten ausgeschlossen und für neun Pflichtländerspiele gesperrt. Es war bereits das dritte Mal in seiner Karriere, dass der Stürmer einen Gegenspieler auf diese Art attackierte.
2011 war Suárez während seiner Zeit in Liverpool für acht Spiele in der Premier League gesperrt worden, nachdem er Evra, damals in Diensten von Manchester United, rassistisch beleidigt hatte.
Nach dem Ablauf der Sperre hatten die beiden bei einem erneuten Aufeinandertreffen für Aufmerksamkeit gesorgt, weil sie den obligatorischen Handschlag vor dem Spiel verweigerten.
"Ich werde ihm die Hand schütteln, aber ich werde sicherstellen, dass er auf dem Platz merkt, dass ich da bin", sagte Evra am Mittwochabend mit Blick auf das Finale in Berlin.
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