Champions League - Power Ranking: FC Bayern München ist Europas Nr. 1
Der FC Bayern München ist Europas Nr. 1, da sind sich die Fußball-Experten von Eurosport über die Ländergrenzen hinweg (fast) einig. In unserem europaweiten Form-Check der acht Viertelfinalisten der Champions League muss sich Borussia Dortmund hingegen mit einem der hinteren Plätze begnügen. Unser Ranking aus Spanien, England, Italien, Frankreich und Deutschland.
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1. FC Bayern München
Die beiden 5:1-Siege gegen Arsenal haben die letzten Zweifel ausgeräumt: Die "Bestia Negra" ist zurück, der Triumph in der Champions League führt nur über den FCB. Die Eurosport-Redaktionen in London, Paris, Mailand und ja, München, sind sich einig: Aktuell ist der FC Bayern der stärkste der acht Viertelfinalisten.
Widerspruch kommt allein von den spanischen Kollegen aus Madrid - sie sehen die Münchner nur auf Rang drei. Florian Bogner über die Stärke des Rekordmeisters:
2. Real Madrid
Souverän, auch ohne Tore von Cristiano Ronaldo: Der Titelverteidiger in der Königsklasse hat zwar nicht brilliert, ist aber eben auch nicht gestolpert. In der Liga auf Titelkurs und in der Champions League unaufgeregt und effizient: Niemand wird sich Real als Gegner in der Viertelfinal-Auslosung (Freitag, 12:00 Uhr live im TV bei Eurosport und im kostenlosen Livestream) - das sagt eigentlich schon alles.
Das sind sich die Redaktionen auch einig: Selbst wenn nur die Spanier die Madrilenen als Nr. 1 sehen - auf Platz zwei oder drei haben sie auch alle anderen Kollegen eingereiht. Jorge Ordas von Eurosport.es erklärt:
3. Juventus Turin
Der Finalist von 2015 ist fast auf Augenhöhe mit Real - für drei der fünf Eurosport-Experten rangiert die "Alte Dame" sogar vor dem Vorjahressieger. Ungefährdet in der Serie A, ohne Gegentor im Achtelfinale gegen den FC Porto, ist die Mannschaft von Massimiliano Allegri ein fast fixer Kandidat für Halbfinale. Erfahrung ist der große Trumpf von Gianluigi Buffon, Dani Alves, Sami Khedira, Gonzalo Higuaín & Co, und genau diese Qualität ist in den ganz großen K.o.-Spielen ein kaum zu überschätzender Faktor.
Ohne das kritische Urteil aus Frankreich (Platz 5) wäre Juve im Blick auf das Kräfteverhältnis der Top-Klubs mit Real auf Augenhöhe. Das unterstreicht auch Simone Eterno von Eurosport.it:
4. FC Barcelona
Ein Spiel für die Geschichtsbücher macht noch keinen Favoriten. Die "Remontada" gegen PSG in allen, wirklich allen Ehren - aber Barças Glanz wird langsam matter. Dass die Abschiedstour von Trainer Luis Enrique mit einem weiteren Henkelpokal endet, glaubt derzeit außerhalb Kataloniens kaum jemand. Denn so einmalig das 6:1 im Camp Nou gegen Paris auch war, das 0:4 zuvor hat gezeigt, wie groß die Ausschläge bei Barcelona aktuell sind. Zu groß, um wie in vielen Jahren einer der absoluten Topfavoriten zu sein.
Zwischen Platz drei und fünf pendelt das Potential der "Blaugrana" in der Einschätzung der Kollegen. Jorge Ordas von Eurosport.es sieht das Spiel aber als möglichen Wendepunkt:
5. AS Monaco
Für viele Fans der Überraschungsgast aus der Ligue 1, wo fast alle noch vor einer Woche viel eher PSG als Vertreter im Viertelfinale gesehen haben. Doch die Tormaschine aus dem Fürstentum ist nicht ohne Grund Tabellenführer in Frankreich und hat sich gegen Manchester City nicht glücklich, sondern verdient durchgesetzt. Wer sich ohne Stürmerstar Radamel Falcao und Abwehr-Ass Kamil Glik die "Citizens" gönnt, ist alles andere als ein leichtes Los.
Die Rolle eines vermeintlichen Außenseiters im Viertelfinale ist ganz sicher nicht für ASM reserviert. Vincent Bregevin von Eurosport.fr meint:
6. Atlético Madrid
Zwei Finals in den letzten drei Jahren sprechen für sich, doch aktuell ist Atleti nicht mehr so furchteinflößend wie es schon war. Die kriselnde Werkself von Bayer 04 Leverkusen auszuschalten war keine Großtat, in der Liga geht es für Antoine Griezmann und seine Teamkollegen nicht wie sonst im März ums Titelrennen, sondern darum, die Teilnahme an der Champions League für nächstes Jahr zu sichern.
Zwischen Platz fünf und sieben - so das Urteil zu Atlético Madrid, für das sich wenig Widerspruch regen dürfte. Auf dem Zettel hat Jorge Ordas von Eurosport.es das Team dennoch:
7. Borussia Dortmund
Zwei durchaus ansehnliche Auftritte gegen Benfica Lissabon haben den Gesamteindruck noch nicht ganz verdrängen können, dass der BVB noch zu sehr Wundertüte und zu wenig gefestigtes, mit allen Wassern gewaschenes Topteam ist. Der Aufwärtstrend der letzten Wochen ist unverkennbar, aber er macht die Elf von Thomas Tuchel im Konzert der größten Namen Europas nicht zu einem logischen Anwärter aufs Halbfinale der Champions League.
Extreme Einigkeit bei den Experten: Mehr als Rang sechs im erlauchten Kreis der acht besten Teams mag der Borussia niemand geben. Florian Bogners Urteil:
8. Leicester City
Kaum jemand hat den "Foxes" den Coup im Achtelfinale nicht gegönnt. Doch der in der Liga böse schlingernde Meister wird sich nicht regelmäßig wieder zu jener Klasse aufschwingen können, der ihn zur Sensation der Premier League 2015/16 und der Champions-League-Gruppenphase machte. Ein beliebtes Los wird Leicester zwar dennoch nicht sein, schließlich kann die Rolle des Außenseiters sehr beflügeln - und die ist Leicester gegen jeden Gegner garantiert.
Seltener Fall von Einigkeit zum Abschluss des Rankings: Platz acht ist für Jamie Vardy, Robert Huth und Wes Morgan reserviert. Tom Adams von Eurosport.co.uk warnt aber:
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