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Dortmunder Tor-Irrsinn: Die torreichsten Spiele in der Geschichte der Champions League
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Publiziert 23/11/2016 um 10:20 GMT+1 Uhr
Das 8:4-Torfestival des BVB im Gruppenspiel der Champions League am Dienstagabend gegen Legia Warschau avancierte zum bislang torreichsten Spiel in der Geschichte der Königsklasse. Rund 13 Jahre zuvor hatte es beim 8:3-Erfolg von AS Monaco gegen Deportivo La Coruna ein Spiel mit ingesamt elf erzielten Treffern gegeben. Eurosport zeigt die Partien, in denen es am häufigsten klingelte.
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Neun Tore fielen bereits dreimal bei den Duellen FC Villarreal-Aalborg BK (6:3), Olympique Lyon-Werder Bremen (7:2) und Paris St. Germain gegen Rosenborg Trondheim (7:2).
Platz 1: Borussia Dortmund - Legia Warschau 8:4 (22.11.2016)
Marco Reus gab sein lang ersehntes Comeback für den BVB und war in der historischen Nacht gleich an fünf Toren direkt beteiligt. In Halbzeit eins stellte Dortmund innerhalb von 198 Sekunden von 0:1 auf 3:1. Neben Reus (3) trafen auch Shinji Kagawa (2), Ousmane Dembélé, Nuri Sahin und Felix Passlack.
Tore: 0:1 Prijovic (10.), 1:1 Kagawa (17.), 2:1 Kagawa (18.), 3:1 Sahin (20.), 3:2 Prijovic (24.), 4:2 Dembélé (29.), 5:2 Reus (32.), 6:2 Reus (52.), 6:3 Kucharczyk (57.), 7:3 Passlack (81.), 7:4 Nikolic (83.), 8:4 Reus (90+2.)
Platz 2: AS Monaco - Deportivo La Coruna 8:3 (05.11.03)
Die vom heutigen französischen Nationaltrainer Didier Deschamps trainierten Monegassen sorgte mit dem Kantersieg gegen La Coruna für einen über zehn Jahren gültigen Tor-Rekord in der europäischen Königsklasse. Hauptdarsteller in Monaco war Geburtstagskind Dado Prso, der gegen die Spanier an seinem 29. Jahrestag gleich viermal einnetzte.
Tore: 1:0 Rothen (2.), 2:0 Giuly (11.), 3:0 Prso (26.), 4:0 Prso (29.), 4:1 Tristan (39.), 4:2 Scaloni (45.), 5:2 Prso (45.), 6:2 Plasil (47.), 7:2 Prso (49.), 7:3 Tristan (52.), 8:3 Cisse (67.)
Platz 3: FC Villarreal - Aalborg BK 6:3 (21.10.08)
Im El Madrigal wurde der deusche Schiedsrichter Florian Meyer Zeuge einer wahren Torflut. Die Schweden gingen zunächst sogar in Führung, ehe die Spanier dann so richtig ins Rollen kamen. Joseba Llorente schnürte einen Dreierpack, auch Robert Pirès und Giuseppe Rossi trafen.
Tore: 0:1 Saganowski (19.), 1:1 Rossi (28.), 2:1 Capdevila (32.), 2:2 Enevoldsen (36.), 3:2 Llorente (68.), 4:2 Llorente (70.), 4:3 Johansson (78.), 5:3 Pirès (80.), 6:3 Llorente (83.)
Platz 4: Olympique Lyon - Werder Bremen 7:2 (08.03.05)
Nach der 0:3 Niederlage im Hinspiel erlebten die Bremer in Frankreich eine ganz bittere Blamage. Durch die höchste Niederlage in der Europapokal-Geschichte schied das Team von Thomas Schaaf im Achtelfinale aus. Die beiden Ehrentreffer für Werder erzielten ironischerweise die beiden Franzosen Johan Micoud und der heutige Wolfsburg-Coach Valérien Ismael.
Tore: 1:0 Wiltord (8.), 2:0 Essien (17.), 3:0 Essien (30.), 3:1 Micoud (32.), 4:1 Wiltord (55.), 4:2 Ismael (54., Elfmeter), 5:2 Malouda (60.), 6:2 Malouda (60.), 7:2 Berthod (80., Elfmeter)
Platz 5: Paris St.-Germain - Rosenborg Trondheim 7:2 (24.10.2000)
Der nächste Klub aus Frankreich in Ballerlaune. Die Norweger mussten ohne ihren verletzten Torwart Arason und den gesperrten Libero Hoftun antreten, leisteten sich im Defensivbereich schlimme Fehler und waren im Mittelfeld total überfordert. Wandervogel Nicolas Anelka traf doppelt.
Tore: 1:0 Berg (16., Eigentor), 2:0 Christian (25.), 3:0 Anelka (35.), 3:1 Goerge (36.), 3:2 Goerge (38.), 4:2 Luccin (45.), 5:2 Leroy (76.), 6:2 Robert (86., Elfmeter), 7:2 Anelka (90.)
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