RB Leipzig bei Premiere mit Unentschieden gegen AS Monaco

Der deutsche Vizemeister RB Leipzig hat bei seinem Debüt in der Champions League einen Auftaktsieg knapp verpasst. Das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl trennte sich am Ende mit 1:1 (1:1) gegen den letztjährigen Halbfinalisten AS Monaco. Der Schwede Emil Forsberg hatte RB nach 32 Minuten in Führung gebracht, nur 115 Sekunden später gelang Youri Tielemans der Ausgleich.

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So lief die Partie:

Das erste Champions-League-Spiel der Leipziger Vereinsgeschichte begann träge. Weder RB noch AS Monaco kamen zu Beginn zu Torchancen. Erst nach 18 Minuten wurde es nach einer Hereingabe von Djibril Sidibé gefährlich. Falcao und Willy Orban rutschten am Ball vorbei, Leipzig-Torhüter Peter Gulacsi begrub den Ball unter sich.
Nach gut einer halben Stunde nahm das Spiel Fahrt auf. In der 32. Minute ließ Poulsen einen Pass von Halstenberg auf Forsberg durch. Forsberg sprintete danach in den Strafraum und brachte den Ball im Tor unter. Nur knapp zwei Minuten später köpfte Adama Diakhaby eine Flanke von Sidibé zu Youri Tielemans, der zunächst noch an Gulacsi scheiterte, den Nachschuss aber im Tor unterbrachte.
Der zweite Durchgang startete zunächst offensiver. Bereits in der 52. Minute war Timo Werner rechts im Strafraum durch, schoss den Ball aber knapp flach, links am Tor vorbei. Danach kontrollierte Leipzig zwar die Partie, beide Mannschaften konnten aber keine nennenswerten Akzente mehr setzen.
In der 83. Minute hätte Leipzig nach einem Schlag von Jemerson ins Gesicht von Timo Werner einen Elfmeter bekommen müssen. Der sonst sehr gute Schiedsrichter Michael Oliver sah diese Aktion jedoch nicht. Folglich trennten sich Leipzig und Monaco 1:1. RB feiert den ersten Punkt der Vereinsgeschichte in der Champions League.

Die Stimmen:

Yussuf Poulsen (RB Leipzig): "Ich glaube, es war ein verdientes Unentschieden. Wir haben uns natürlich ein wenig mehr gewünscht. Es ist ärgerlich, aber wir haben ein super Spiel gemacht und sind damit zufrieden."
Diego Benaglio (AS Monaco, der zum ersten Saisoneinsatz kam): "Es war gestern schon absehbar, dass Danijel (Subasic) nicht kann und ich spiele. Deswegen hatte ich genug Zeit mich vorzubereiten. Ich glaube unter dem Strich ist es ein gerechtes Unentschieden. Auf beiden Seiten hat nicht alles geklappt, daher geht das Unentschieden in Ordnung."
Emil Forsberg (RB Leipzig): "Das erste Champions-League-Tor für RB Leipzig zu schießen, ist etwas Besonderes und macht mich sehr stolz. Leider haben wir direkt im Gegenzug den Ausgleich bekommen. Monaco war ein starker Gegner, der Punkt geht in Ordnung."
Timo Werner (RB Leipzig): "Es war heute natürlich ein unglaubliches Gefühl. Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen, leider hat es nicht gereicht. Es war Gänsehaut-Stimmung heute. Natürlich hätten wir gern gewonnen, doch Monaco hat sehr gut verteidigt. Offensiv hat uns etwas der letzte Punch gefehlt. Doch ich denke, ein 1:1 im 1. Champions-League-Spiel ist toll und ein schönes Ergebnis."
Stefan Ilsanker (RB Leipzig): "Wir haben ab der ersten Minute gespürt, wie dankbar die Fans für internationalen Fußball sind. Die Stimmung war fantastisch!"
Leonardo Jardim (Trainer AS Monaco): "Das Spiel war meines Erachtens ausgeglichen. Jede Saison hat seine eigene Geschichte. Man sollte das nun nicht mit der letzten Saison vergleichen. Leipzig hat eine großartige letzte Saison gespielt und hat sich die Effektivität bewahrt. Wir haben viele Neuzugänge und das braucht Zeit."

Das fiel auf: Immer wieder vermiest Benaglio Werner den Abend

Wenn Leipzig gefährlich wurde, dann meist durch einen langen Ball auf den derzeitigen Leipziger Top-Star, Timo Werner. Doch Monacos Torhüter Diego Benaglio war immer wieder zur Stelle, stand weit vor seinem Tor und fing ein ums andere Mal die langen Pässe auf den schnellen Stürmer ab.

Der Tweet des Spiels:

Ungefähr 20 Minuten vor dem ersten Champions-League-Spiel der Leipziger Geschichte erfuhren die Leipziger Fans die erste gute Nachricht. Yussuf Poulsen verlängerte seinen Vertrag bis 2021.

Die Statistik: 3039

Zwischen Vereinsgründung von RB Leipzig und dem ersten Spiel in der Champions League lagen gerade mal acht Jahre, oder 3039 Tage. Respekt!
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