Champions-League-Auslosung: Bayern trifft auf Angstgegner, Glück für BVB

Die deutschen Teilnehmer haben in der Champions League spannende und teils hochkarätige Aufgaben zugelost bekommen. Titelverteidiger Bayern München trifft in der Gruppe A auf Atletico Madrid, Red Bull Salzburg und Lokomotive Moskau. Auf Vizemeister Borussia Dortmund warten in der ebenfalls machbaren Gruppe F Zenit St. Petersburg, Lazio Rom und der FC Brügge.

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"Das ist eine sehr interessante Gruppe. Gegen zwei Teams - Salzburg und Lok Moskau - habe ich noch nicht gespielt. Als aktueller Champions-League-Sieger bist du aber gleich in der Gruppenphase schon wieder unter Zugzwang", sagte Weltmeister Thomas Müller zu den Gegner des Titelverteidigers aus München.
Auch der BVB blickte zufrieden auf die anstehenden Herausforderungen. "Mit St. Petersburg und Brügge haben wir schon unsere Erfahrungen gemacht. Auf das Wiedersehen mit Ciro Immobile im Trikot von Lazio Rom freuen wir uns. Es ist unser klares Ziel, die Gruppenphase zu überstehen", meinte Sportdirektor Michael Zorc.
Leipzig bekommt es in Gruppe H mit Paris, Manchester United und Istanbul Basaksehir zu tun. Erst im August waren RB und Paris im Halbfinale aufeinander getroffen, PSG setzte sich deutlich mit 3:0 durch. "Wir haben eine sehr anspruchsvolle Gruppe zugelost bekommen. Unser Ziel ist trotzdem das Achtelfinale", sagte Sportdirektor Markus Krösche.

Champions League: Borussia Mönchengladbach bekommt Hammergruppe

Schwer wird es auch für Mönchengladbach in Gruppe B, die Fohlenelf trifft auf Real Madrid, Schachtjor Donezk und Inter Mailand. Prompt wurden Erinnerungen an das legendäre 7:1 gegen Inter 1971 wach, das nach dem Büchsenwurf gegen Roberto Boninsegna aberkannt wurde.
"Es ist ein geiles Los. Seitdem ich in Gladbach bin, umschwirrt mich diese Geschichte", sagte Sportdirektor Max Eberl. Die Vorfreude ist dennoch getrübt, da anders als in der Bundesliga ein komplettes Verbot von Zuschauern droht. "Stand jetzt werden keine zugelassen. Wir müssen abwarten, was passiert", sagte Eberl am frühen Donnerstag.
Am Abend machte die UEFA aber Mut und beschloss eine maximale Auslastung von 30 Prozent. Die Zulassung hänge allerdings immer von den örtlichen Behörden ab - in München etwa ist die sogenannte Inzidenz aktuell weiter zu hoch. Auch Auswärtsfans sind bis auf Weiteres nicht erlaubt. "Der heutige Beschluss ist ein erster Schritt", sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.
Die Zeit drängt: Die Gruppenphase beginnt schon am 20./21. Oktober, danach geht es fast im Wochentakt weiter. Für den 8./9. Dezember ist der letzte Spieltag angesetzt, wenige Tage später sollen die Achtelfinals ausgelost werden. Gastgeber des Endspiels ist am 29. Mai Istanbul mit dem Atatürk-Olympiastadion. Dort hätte eigentlich schon das Endspiel 2020 stattfinden sollen.
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