Gerard Piqué bietet nach Barça-Blamage gegen Bayern Abschied an

Der FC Barcelona taumelt nach dem Offenbarungseid gegen den FC Bayern im Viertelfinale der Champions League wie ein angeschlagener Boxer durch den Ring. Die 2:8-Niederlage in Lissabon gegen den deutschen Rekordmeister war die höchste des stolzen katalanischen Klubs seit 1951, als man 0:6 gegen Espanyol verlor. Nun liegen die Nerven blank. Spieler und Verantwortliche kündigen Konsequenzen an.

Fotocredit: Getty Images

Leistungsträger Gerard Piqué fand kurz nach Schlusspfiff deutliche Worte. Der Weltmeister von 2010 hinterfragte den Klub und seine eigene Person schonungslos.
"Wir sind auf Grund gelaufen, es ist schrecklich, eine Schande. Dieser Klub benötigt Veränderungen. Ich spreche nicht nur vom Trainer und von Spielern. Ich wäre der Erste, der gehen würde, wenn es den Klub weiterbringen würde", sagte der 33-Jährige bei "Eleven Sports 1".
Es brauche nach dieser Demütigung dringend "frisches Blut" und "strukturelle Veränderungen". Barça sei gerade "international nicht wettbewerbsfähig".
Vereinspräsident Josep Maria Bartomeu ist nicht erst seit der bemitleidenswerten Vorstellung vom Freitagabend in Zugzwang. Der zuvor schon in der Kritik stehende Trainer Quique Setien dürfte spätestens seit Piqués Worten nicht mehr zu halten sein.
Bartomeu kündigte deshalb umgehend an: "Gerard hat recht. Wir müssen und werden Veränderungen vornehmen - schon ab nächster Woche. Das heute war dem FC Barcelona nicht würdig."
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