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Flick verrät: Das ist der Plan mit Martínez gegen Piräus

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Javi Martínez und Hansi Flick

Fotocredit: Imago

VonTobias Hlusiak
06/11/2019 Am 08:06 | Update 06/11/2019 Am 11:07
@THlus

Der neue Bayern-Trainer Hansi Flick hat in seiner ersten Pressekonferenz als Chefcoach Details zur Aufstellung im Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus und im folgenden Bundesliga-Kracher gegen Borussia Dortmund verraten. Er sprach auch über seinen Vorgänger Niko Kovac und wie seine ganz persönliche Zukunftsplanung aussieht. Eurosport.de hat die besten Aussagen zusammengefasst.

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Neben Flick war auch Joshua Kimmich auf der Pressekonferenz ein Tag vor dem Spiel gegen die Griechen (am Mittwoch ab 18:55 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) anwesend. Der Nationalspieler nahm vor allem die Mannschaft in die Pflicht.

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Im folgenden findest Du die wichtigsten Aussagen der beiden Bayern-Granden in der Übersicht:

Hansi Flick über...

... seine Pläne in Sachen Aufstellung:

"Ich habe das Heft in der Hand, ich trage die Verantwortung. Ich entscheide natürlich mit meinem Team. Wir werden mit Sicherheit einige Veränderungen vornehmen, weil ich eine Mannschaft haben will, die auch im Blick auf Samstag schon eingespielt ist. Javi Martínez wird in der Innenverteidigung spielen und auch Thomas Müller spielt. Das kann ich jetzt schon sagen. Auch Kimmich spielt. Auf welcher Position, das kann ich noch nicht preisgeben."

... Thomas Müller und dessen Beziehung zu Niko Kovac:

"Niko schätzt Thomas als Spieler und als Mensch. Ich kenne ihn natürlich schon ein bisschen länger. Er ist auf dem Platz sehr intelligent und kann auch die anderen Spieler mitreißen und anführen."

Thomas Müller - FC Bayern

Fotocredit: Getty Images

... das Formtief der Bayern:

"Was ich sagen kann, ist, dass wir immer einen Tick zu spät waren. Wir hatten auch einfach nicht das Vertrauen in unsere Fähigkeiten. Ich möchte nun wirklich, dass die Mannschaft Initiative ergreift, nach vorne angreift, die Qualitäten mit Ball zeigt und den Ball erobern will. Die vielen Tore, die wir bekommen haben in den letzten Spielen - das war nicht bayern-like. Im Großen und Ganzen geht es aber um die Einstellung. Mir ist wichtig, dass die Initiative da ist. Die Mannschaft muss aktiv sein. Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie hoch die Qualität in diesem Kader ist. Aber wir müssen es auf den Platz bringen - nicht nur Neuer und Lewandowski."

... seine Zukunftspläne:

"Ich lebe nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Für mich ist wichtig, was jetzt ist. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was jetzt kommt. Alles was kommt, interessiert mich null. Aber ich kann mir in meinem Leben viel vorstellen. Ich merke im Moment, dass mir die Arbeit auf dem Platz sehr guttut."

... den Sonntagabend:

"Ich war Essen mit meiner Frau, als mich Brazzo angerufen hat. Dann wurde mir erklärt, dass ich übernehmen soll. Aus Solidarität zum Verein mache ich das natürlich. Aber es ist nicht einfach. Auch aus Mitgefühl mit meinen Trainerkollegen Niko und Robert Kovac. Ab heute ging dann der Blick nach vorne. Ich freue mich sehr auf das, was kommt."

... über den Abschied von Niko Kovac:

"Niko ist nie ratlos. Ich habe ihn schätzen gelernt, als Mensch. Viele mussten schlucken, als er sich verabschiedet. Es ist nicht so, dass das einfach an einem vorüber geht. Ich gehe meinen eigenen Weg. Das ist kein großer Unterschied von dem, was Niko gemacht hat. Es wird eine Spielanalyse gemacht, eine Gegneranalyse. Es werden kurz und knackig taktische Dinge trainiert. Ich hoffe, dass die Mannschaft das dementsprechend umsetzt.

Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Fotocredit: Getty Images

... Robert Lewandowski und seine Verletzung:

"Er hat Leistenprobleme, aber keine Schmerzen. Deswegen muss da etwas gemacht werden. Wir müssen schauen, wann er möglichst wenige Spiele verpasst. Wir vertrauen ihm da."

... Einzelgespräche und deren Wirkung:

"Ich habe mir vorgenommen, mit jedem einzelnen Spieler zu sprechen. Ich will vermitteln, was in ihm steckt, aber auch wie hoch die Verantwortung jedes einzelnen gegenüber dem Verein ist."

Joshua Kimmich über...

... die weitere Trainerplanung:

"Unser Ziel ist es, mit Hansi die nächsten zwei Spiele zu gewinnen. Ich weiß nicht, ob wir dann zwingend einen neuen Trainer suchen. Aber diese Entscheidung treffen nicht wir Spieler."

... die Defensivprobleme des FC Bayern:

"Allgemein müssen wir mehr Stabilität in die Defensive bekommen. Das wird unsere primäre Aufgabe sein, damit wir nicht immer drei Tore schießen müssen, um ein Spiel zu gewinnen. Heutzutage muss man im Verbund funktionieren. Das hat nichts mit einer eventuellen defensiven Aufstellung zu tun."

... den ersten Eindruck vom "neuen" Trainer:

"Flick ist ein Top-Typ, sehr angenehm in seiner Art. Er hat die Ansprache heute locker flockig gemacht. Jetzt hat er natürlich noch mehr Verantwortung. Aber wir Spieler müssen das morgen gemeinsam mit ihm richten."

... ständige Trainerwechsel beim FC Bayern:

"Natürlich wünscht man sich, dass ein Trainer über einen längeren Zeitraum bleibt. Ich hatte jetzt in fünf Jahren fünf Coaches. Heutzutage trifft es aber meist den Trainer, wenn eine Mannschaft schlecht spielt, weil man nicht alle Spieler rausschmeißen kann. Auf der anderen Seite kann man als Spieler von jedem Trainer etwas Positives mitnehmen."

... die Verantwortung der Mannschaft:

"Es ist für den Hansi nicht einfach, weil wir nicht viel Zeit hatten. Gestern hatten wir frei, heute haben wir trainiert. Da kann man sicher ein paar Dinge ansprechen. Aber die Hauptverantwortung liegt bei uns Spielern. Es gibt kein Alibi mehr. Wir müssen uns am Riemen reißen. Wir werde zusehen müssen, dass wir das Spiel gewinnen."

... den Abschied von Kovac:

"Gerade morgen sind wir Spieler gefordert. Wir müssen es professionell angehen. Es war heute Morgen nicht einfach, weil sich der Trainer verabschiedet hat. Es war eine traurige Stimmung. Damit kann keiner glücklich sein. Für uns Spieler ist das natürlich auch immer ein Versagen. Wenn wir erfolgreich gewesen wären, wäre es nicht dazu gekommen."

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