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Willy Sagnol spricht über bitteren Abschied vom FC Bayern: "Das tat weh"
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Publiziert 05/06/2020 um 14:35 GMT+2 Uhr
Nach nur einem Spiel als Interimstrainer trennte sich der FC Bayern München im Oktober 2018 von Willy Sagnol. Im Interview mit "Sport Bild" gab der 43-Jährige zu, dass er sich den Abgang aus München anders vorgestellt hatte. Er sagte: "Plötzlich wurde ich nicht mehr gebraucht. Das tat weh." Mittlerweile könne sich der Franzose wieder vorstellen, in der Bundesliga als Trainer tätig zu sein.
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Willy Sagnol spielte von 2000 bis 2009 für den FC Bayern München und kehrte 2017 als Assistent des damaligen Cheftrainers Carlo Ancelotti an die Isar zurück. Nachdem der Italiener entlassen wurde, war der 43-Jährige sogar für eine Partie Cheftrainer der Münchner.
Doch nach dem Unentschieden (2:2) gegen Hertha BSC Anfang Oktober 2018 war seine Trainerkarriere beim FC Bayern auch schon wieder vorbei. Daraufhin übernahm Jupp Heynckes wieder den deutschen Rekordmeister.
Sagnol sprach über seinen bitteren Abgang: "Die letzte Erfahrung bei Bayern war nicht gut, da war ich frustriert. Ich kam als Co-Trainer für Carlo Ancelotti, plötzlich wurde ich nicht mehr gebraucht. Das tat weh."
Sagnol über den FC Bayern: "Immer noch mein Herzensverein"
Doch mittlerweile habe er den Rückschlag überwunden und steht mit den Münchnern bis heute noch regelmäßig im Kontakt. Der Franzose erzählte: "Es ist noch immer mein Herzensverein. Ich telefoniere häufig noch mit Uli Hoeneß."
Sagnol wurde zwar nach seinem Aus als Bayern-Trainer eine Stelle als Jugendleiter angeboten, diese lehnte er jedoch ab. Er begründete seine Entscheidung: "Das wäre für mich ein Rückschritt gewesen."
Doch in Zukunft will Sagnol wieder als Trainer tätig sein und gab zu: "Ich habe großes Interesse, wieder in Deutschland zu arbeiten." Er schätze vor allem die Mentalität in den deutschen Vereinen, die sich von der in Frankreich sehr unterscheiden würde.
Prinzipiell traue er sich jeden Job als Coach zu, "sonst würde ich ja nicht als Trainer arbeiten."
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