Erst versammelte Hansi Flick seine Stars zu einer längeren Ansprache und begrüßte die Neuzugänge, dann starteten Leroy Sané, Robert Lewandowski und Co. in das erste gemeinsame Mannschaftstraining.

Für die Triple-Jäger von Bayern München begann am Sonntag die heiße Phase in der Champions-League-Vorbereitung - knapp zwei Wochen bleiben dem Rekordmeister, um sich bestens für den Saisonhöhepunkt in der Königsklasse im August zu rüsten.

Bundesliga
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Trainer Flick lobte seine Schützlinge nach den ersten Einheiten in höchsten Tönen. "Ich bin einfach begeistert von der Atmosphäre, die in der Mannschaft herrscht", sagte er. Es sei "ein Genuss, hier Trainer zu sein".

Insgesamt 27 Feldspieler und vier Torhüter schnürten erstmals geschlossen ihre Fußballschuhe nach dem knapp zweiwöchigen Urlaub und einigen Kleingruppen-Einheiten.

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Die Bayern-Profis spielten in 9er-Gruppen ein kleines Turnier und waren bei bester Laune - trotz Regen. Sané scherzte etwa mit Jérôme Boateng, Leon Goretzka hatte gut lachen mit David Alaba - dessen Zukunft weiter in den Sternen steht.

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Pavard fällt vorerst aus

Einzig eine Verletzung des französischen Weltmeisters Benjamin Pavard trübte ein wenig die Stimmung. "Er wollte eine Flanke abblocken. Dann hat er den Ball vorne auf den Zeh bekommen und ist in der Luft etwas umgeknickt", berichtete Flick. Pavard erlitt eine "Bandverletzung an der linken Fußwurzel" und wird laut Klubangaben "vorerst" ausfallen.

Erstmals in der großen Gruppe dabei waren auch Sane, Tanguy Nianzou und Alexander Nübel. Die drei Hoffnungsträger sollen genauso wie einige Talente integriert werden, erst aber nur bis Freitag. "Da werden wir einen Cut machen und uns auf die Champions League fokussieren", sagte Flick.

Am Freitag wollen die Bayern mit einem Testspiel gegen Olympique Marseille erstmals wieder Wettkampfbedingungen simulieren. Ohne Neuzugänge, als ersten Härtetest, um Selbstvertrauen zu tanken. Die Begegnung gegen den neunmaligen französischen Meister im Rahmen der "Audi Digital Summer Tour" findet im Stadion auf dem Bayern-Campus ohne Zuschauer statt.

Gute Ausgangsposition in Champions League

Genauso wie das Achtelfinal-Rückspiel in der Königsklasse gegen den FC Chelsea am 8. August (ab 21:00 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de). Die Ausgangsposition könnte nach dem 3:0 im Hinspiel in London kaum besser sein, das weiß natürlich auch Flick. Zwar gab sich der 55-Jährige auf der Jagd zum begehrten Triple gewohnt zurückhaltend - aber auch betont positiv.

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Fotocredit: Imago

"Wir haben die Pflichtaufgaben - wenn man so will - mit Meisterschaft und Pokal hervorragend gemeistert", sagte Flick, aber jetzt gehe es darum, "das Besondere zu machen". Dafür müsse sein Team erst die Hürde Chelsea meistern, dann sei der mögliche Weg zum Finale beim Turnier in Lissabon (12. bis 23. August) "auch nicht einfach".

In einem möglichen Viertelfinale würden entweder der FC Barcelona oder die SSC Neapel warten. "Bei solchen Turnieren muss man zum Punkt da sein und fokussiert sein", sagte Flick, für den jetzt aber nur eines zählt: "Es ist wichtig, dass wir in den nächsten Tagen die Spielfreude reinbekommen."

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(SID)

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