"Schauen sie sich das an, das ist kein Elfmeter. Ich finde, das ist Theater - einfach unglaublich. Er benimmt sich wie im Schwimmbad", wütete Dortmunds Trainer Lucien Favre bei den Kollegen von "Sky", als er die entscheidende Szene noch einmal vorgespielt bekam.
Auch BVB-Manager Michael Zorc war außer sich. Man könne nach Ansicht der Fernsehbilder nur eine Meinung haben, sagte der 58-Jährige. Dann führte er weiter aus: "Irgendwann ist es zu viel, denn heute ging es in einem schweren Spiel für uns um den Gruppensieg."
Vor eineinhalb Wochen hatte die Borussia beim 5:2-Auswärtssieg in Berlin ebenfalls einen diskussionswürdigen Elfmeterpfiff hinnehmen müssen. Damals habe man sich noch zurückgehalten, meinte Zorc.
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"Wenn eine solch offensichtlich falsch bewertete Szene nicht korrigiert wird, brauchen wir das ganze Prozedere nicht", echauffierte sich der BVB-Manager dann. Zorc kritisierte, dass sich der Unparteiische, der zunächst hatte weiterspielen lassen, von seinem Assistenten überstimmen ließ. Der VAR griff nicht ein.
"Der Videoschiedsrichter wird ad absurdum geführt", so Zorc.
"Übeltäter" Schulz äußerte sich weit weniger temperamentvoll, betonte aber, er selbst hätte den Strafstoß nicht gepfiffen. "Er springt in mich rein und ich kann nirgendwo hin. Eine Schwalbe will ich ihm aber nicht unterstellen", so der Linksverteidiger.
Durch das Unentschieden verpasste die Borussia den vorzeitigen Gruppensieg und ist nun am letzten Spieltag in St. Petersburg erneut gefordert.
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