Klopp trabte nach Schlusspfiff einige Meter hinter dem Schiedsrichtergespann in Richtung Kabinen und machte seinen Ärger über die Leistung der Unparteiischen für die Fernsehzuschauer hörbar deutlich.
Was war passiert? Nach einem langen Ball von Trent Alexander-Arnold auf Sadio Mané ging Real-Verteidiger Lucas Vázquez als letzter Mann ungestüm in den Zweikampf und rempelte den Senegalesen beim Stand von 1:0 für Madrid kurz vor der eigenen Strafraumgrenze zu Boden (36.).
Statt Rot wegen Notbremse für Vázquez und Elfmeter für Liverpool ließ Brych die Szene weiterlaufen. Im Gegenzug stellte Marco Asensio nach einer missglückten Kopfballrückgabe Alexander-Arnolds auf 2:0 für Real. Ein Eingriff des Videoschiedsrichters blieb aus, eine klare Fehlentscheidung.
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"Das ist unfair und unfair ist das Schlimmste, was man sagen kann über den Schiri", sagte ein wütender Klopp beim Gang in die Kabinen zu Brych. Der 45-jährige Münchner hielt an, wartet auf den Reds-Coach und entgegnete cool: "Jürgen, wie sie mit mir reden, ist auch unfair."
Auf der Pressekonferenz nach der Partie legte Klopp nach, gab aber auch zu, dass Liverpool - und nicht die Unparteiischen - durch eine schwache Leistung selbst für die 1:3-Niederlage verantwortlich gewesen sei. "Ich habe ihm nach dem Spiel gesagt, dass ich einfach dachte, dass er unfair gegenüber Sadio (Mané, Anm. d. Red.) war. Er hat uns nicht das Spiel gekostet, aber man braucht einfach zumindest einen mittelmäßigen Schiri", erklärte Klopp.
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"Etwas Persönliches": Klopp schießt gegen Schiri Brych

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