PSG - Leipzig: RB nach Neymar-Elfmeter sauer

RB Leipzig unterlag in der Champions League mit 0:1 (0:1) bei Paris Saint-Germain. Mehr noch wie die Niederlage selbst ärgerten sich die Sachsen aber über das Zustandekommen des Tores. "Der Elfmeter ist ein absoluter Witz. Keine Ahnung, wo der Videoschiedsrichter war", polterte RB-Coach Julian Nagelsmann. Den umstrittenen Strafstoß hatte Neymar verwandelt und damit für die Entscheidung gesorgt.

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Gut zehn Minuten waren gespielt, da erlebte die mittelmäßige Partie im Parc des Princes ihren Höhepunkt.
Dayot Upamecano unterlief ein grober Fehlpass, PSG-Star Àngel Di Maria kam an den Ball und ging zu Boden. Nur: Ein Kontakt mit Marcel Sabitzer war auch nach mehrmaligem Video-Studium nicht erkennbar.
Schiedsrichter Danny Makkelie wollte allerdings eine klare Regelwidrigkeit erkannt haben und entschied auf Strafstoß. Der Videoschiedsrichter wiederum blieb stumm.
Neymar ließ sich nicht lange bitten und erzielte aus elf Metern den einzigen Treffer der Partie.

Nagelsmann: "Eine klare Schwalbe"

"Auf Champions-League-Niveau ist das traurig. Eine klare Schwalbe, null Kontakt", ließ Nagelsmann keinen Zweifel daran, dass man betrogen wurde. "In solchen Partien entscheiden Nuancen und die Nuance heute war der Schiedsrichter", so der 33-Jährige bei "Sky".
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Elfer-Frust bei Nagelsmann: "Eine krasse Fehlentscheidung"

Quelle: SID

Auch Oliver Mintzlaff war bedient. "Wenn der VAR nicht eingreift und es kein Elfmeter war, dann ist es umso trauriger", befand der RB-Geschäftsführer, zeigte sich aber "sehr stolz auf die Leistung" der Mannschaft.
Dennoch bleibt ein mehr als fader Nachgeschmack, denn die Niederlage bedeutet auch, dass Leipzig nach dem 2:1-Heimsieg gegen PSG den direkten Vergleich mit dem französischen Meister verloren hat.
Es könnte es am Ende sogar soweit kommen, dass Leipzig am Ende der Gruppenphase 12 Punkte auf dem Konto hat und trotzdem ausscheidet.

Extra Time - Der Eurosport-Podcast:

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Quelle: Eurosport

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