PSG gegen ManCity: Hätte Kevin De Bruyne für sein Foul an Danilo auch die Rote Karte sehen müssen?
Paris Saint-Germain verspielt gegen Manchester City im Halbfinal-Hinspiel der Champions League (1:2) möglicherweise schon alles. Binnen sieben Minuten drehten die Gäste das Ergebnis; kurz darauf flog auch noch Idrissa Gueye für ein Foul an Ilkay Gündogan (77.) vom Platz. Kurz darauf hätte allerdings auch noch Kevin De Bruyne vom Platz gestellt werden können (86.) – das sorgte für Diskussionen.
Felix Brych zeigt Kevin De Bruyne "nur" die Gelbe Karte - Paris Saint-Germain vs. Manchester City
Fotocredit: Imago
PSG-Mittelfeldspieler Idrissa Gueye war in der 77. Minute gegen Ilkay Gündogan zu spät gekommen und dem deutschen Nationalspieler von schräg hinten auf die Achillessehne getreten. Schiedsrichter Felix Brych zeigte Gueye die Rote Karte.
Neun Minuten später forderten dann aber auch die PSG-Spieler den roten Karton für einen Gegenspieler: Kevin De Bruyne, für ManCity zuvor mit seinem Ausgleichstor entscheidend am Werk (64.), stieg in einem Zweikampf Danilo von der Seite auf den Fuß beziehungsweise das Sprunggelenk.
Der Fuß des Portugiesen bog sich dabei allerdings übel zur Seite.
Brych verzichtete hier auf den Platzverweis, zeigte dem Belgier, ohne Frage einem der wichtigsten Spieler im Team von Manchester City, nur Gelb.
Hamann fordert Rot für De Bruyne
Eine Entscheidung, die viele Zuschauer nicht nachvollziehen konnten. Und auch "Sky"-Experte Dietmar Hamann meinte, dass sich De Bruyne über Rot nicht hätte beschweren können. Unverständlich fand der deutsche Ex-Nationalspieler vor allem, dass Videoschiedsrichter Marco Fritz nicht so intervenierte, dass sich Brych die Szene nochmal selbst ansah.
"Zumindest muss ich Felix Brych rausschicken – und ich bin mir ziemlich sicher, dass er ihn runterstellt, wenn er sich es ansieht", sagte Hamann: "Er steigt ihm aufs Fußgelenk – für mich ist das eine klare Rote Karte." Sahen die deutschen Unparteiischen aber offensichtlich anders.
Am Ende wurde De Bruyne für sein Tor und seine Leistung zum "Man of the Match" gewählt – und darf, weil nicht vom Platz geschickt, auch im Rückspiel in sechs Tagen in Manchester auflaufen.
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Quelle: Perform
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