Der Real-Boss denke nicht, dass die anderen Klubs die Super League verlassen haben. "Die Verträge sind verbindlich. Es ist klar im Vertrag, dass du nicht gehen kannst", machte er deutlich.
Einen Tag zuvor hatte der Präsident von Juventus Turin, Andrea Agnelli, auf die Frage, ob man das Projekt jetzt noch fortsetzen könne, wie folgt geantwortet: "Um ehrlich und aufrichtig zu sein, nein, das ist offensichtlich nicht der Fall." Pérez ist Vorstand der Super League, Agnelli fungiert als einer der beiden Stellvertreter.
"Es war, als hätten wir jemanden getötet", holte der Präsident weiter aus, der zugleich anmerkte: "Aber wir versuchen, einen Weg zu erarbeiten, um den Fußball zu retten. Ich bin seit 20 Jahren im Fußball und ich habe noch nie Drohungen wie diese gesehen."
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Für Pérez habe man das Vorhaben womöglich nicht gut erklärt, "aber die haben uns auch keine Gelegenheit dazu gegeben, es zu erklären", so der Klub-Verantwortliche.

Pérez über Super League: "Hätten Bayern gern dabei gehabt"

Deshalb sei er traurig und enttäuscht, weil man an dem Vorhaben drei Jahre lang gearbeitet habe.
In dem Interview sprach der Unternehmer auch über die Rolle des FC Bayern München und Paris Saint-Germain in dem milliardenschweren Projekt.
"Die zwölf Vereine haben den gleichen Vertrag unterschrieben, ohne Wenn und Aber. Wenn Sie mich fragen, ob ich PSG und Bayern gern dabei gehabt hätte, dann würde ich 'Ja' sagen. Aber sie sind nicht mit dabei", stellte Pérez klar.
Welche Konsequenzen den Aussteigern nun drohen könnten, dazu äußerte sich der spanische Fußballfunktionär nicht.
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