Cristiano Ronaldo: Abschied von Manchester United schon im nächsten Jahr?
Cristiano Ronaldos Rückkehr zu Manchester United war bislang eine Erfolgsgeschichte. Der Superstar führte sich mit neun Toren und einem Assist in den ersten zwölf Pflichtspielen auch mit 36 Jahren hervorragend ein bei den Red Devils. Und dennoch beginnen schon zweieinhalb Monate nach Ronaldos Ankunft in Manchester die Spekulationen um einen vorzeitigen Abschied.
Cristiano Ronaldo im Dress von Manchester United
Fotocredit: Getty Images
"Manchester United ist ein Symbol für Siege und ich bin hier nicht auf Urlaub", machte Cristiano Ronaldo unlängst bei "Sky" deutlich, wohin die Reise gehen soll.
Der Stürmer will Titel holen mit United. So wie zwischen 2003 und 2009, als er mit den Red Devils drei Meisterschaften, den FA Cup, den Ligapokal und 2008 die Champions League sowie FIFA Klub-WM gewann.
Allerdings: Manchester ist ins Straucheln geraten. In der Premier League belegt die Auswahl von Coach Ole Gunnar Solskjær nur Rang sechs, von den vergangenen vier Partien gingen drei verloren.
Auf Tabellenführer Chelsea sind es bereits neun Zähler Rückstand.
Keine Königsklasse, kein Ronaldo mehr?
Kann Ronaldo nicht gefallen. Mehr noch: Läuft es schlecht, verpasst United am Ende der Saison sogar einen Champions-League-Platz.
Sollte sich das abzeichnen, berichtet der britische "Express", würde Ronaldo wohl einen Wechsel zum kommenden Sommer anvisieren - auch wenn sein Vertrag in Old Trafford bis 30. Juni 2023 läuft.
Noch ist das Zukunftsmusik, allerdings ist es plausibel, dass Ronaldo ohne die Königsklasse schwer zu halten sein wird. Es ist schließlich die große Bühne für den Routinier, der mit 139 Toren Rekordschütze in Europas Beletage ist.
Ronaldo Manchesters Lebensversicherung in Europa
Und auch in dieser Saison demonstriert Ronaldo seine Ausnahmestellung in der Champions League. Es ist in erster Linie sein Verdienst, dass Manchester nach vier Spieltagen mit sieben Punkten die Tabelle der Gruppe F anführt. Ronaldo traf in allen vier Partien, zuletzt erzielte er beim 2:2 in Bergamo gleich beide Treffer.
Die Champions League ohne Ronaldo ist in der Tat nur schwer vorstellbar - und es kann gut sein, dass der fünfmalige Weltfußballer deshalb im kommenden Jahr noch einmal den Verein wechseln muss.
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