Kylian Mbappé und Paris Saint-Germain könnte ein Gegner der Bayern im Achtelfinale werden
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Die Auslosung für das Achtelfinale findet am kommenden Montag, 13. Dezember, um 12:00 Uhr im UEFA-Hauptsitz im Schweizer Nyon (Liveticker bei Eurosport.de) statt.
Nachdem die Münchner souverän Gruppenerster wurden, wartet nun ein Zweitplatzierter aus einer der übrigen Gruppen.
Die Runde der letzten 16 kann dieses Jahr mit einem Novum im Regelwerk aufwarten.
Zum ersten Mal kommt die Auswärtstorregel nicht mehr zum Tragen. Bei Torgleichheit nach Hin- und Rückspiel gibt es ab sofort eine Verlängerung.
Eurosport.de stellt die möglichen Gegner der Bayern vor.
Gruppe A - Paris Saint-Germain
Das Starensemble aus Paris ist nie ein leichtes Los, vor allem nach den Transfers von Lionel Messi, Sergio Ramos oder Gianluigi Donnarumma hat dieses Team so viel Star-Potenzial wie kein ein anderes. Dennoch sah man auch in der Gruppenphase deutlich, dass die Mannschaft (noch) keine eingespielte und perfekt funktionierende Einheit ist. Nur Platz zwei hinter Manchester City dürfte den Ansprüchen der Pochettino-Elf zu wenig gewesen sein.
Beim direkten Vergleich mit den Parisern liegen die Münchner knapp zurück, in elf Pflichtspielen gewann der FC Bayern fünf, Paris sechs. Vergangenes Jahr war im Viertelfinale Schluss für die Münchner - der Gegner damals hieß Paris Saint-Germain.
Dieses Jahr würden die Bayern bei einem erneuten Aufeinandertreffen als leichter Favorit ins Duell gehen.
Neymar (links) und Lucas Hernández beim Viertelfinal-Rückspiel im April 2021
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Gruppe B - Atlético Madrid
Auch Atlético glänzte in der Gruppenphase keineswegs. Erst am letzten Spieltag machten die Spanier den Einzug in die K.o- Runde perfekt. Denkbar knapp setzte die Mannschaft von Diego Simeone (7 Punkte) sich gegen den FC Porto (5) und die AC Mailand (4) durch. Doch Atlético kann weiter auf die Kompaktheit in der Defensive bauen. Eine Qualität, die Respekt verschafft.
In den bisherigen Duellen mit Atlético hat der FC Bayern die Nase vorne. Bei acht Begegnungen holten die Münchner vier Siege und zwei Remis, zweimal konnten "Los Colchoneros" gewinnen. Besonders bitter in Erinnerung ist den Bayern das Halbfinale 2016, als man durch die noch bestehende Auswärtstorregel gegen die Madrilenen unglücklich ausschied.
Thomas Müller und die Bayern verlieren gegen Atlético im Halbfinale 2016
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Gruppe C - Sporting Portugal
Gegen Stadtrivale Benfica ließen die Münchner in dieser Saison wenig anbrennen und holten zwei überlegene Siege. Mit Sporting könnten die Münchner nun auf die Überraschung der Gruppenphase treffen, denn die Portugiesen setzten sich gegen Bayerns Ligarivale Borussia Dortmund durch und landeten hinter den starken Niederländern aus Amsterdam auf Platz zwei.
Schaut man auf den direkten Vergleich, hat der FCB mit drei Siegen und einem Remis aus vier Spielen klar die besseren Karten. Das bis dato letzte Spiel liegt jedoch weit zurück, Bayern besiegte Sporting im März 2009 mit 7:1. Keine Frage, die Portugiesen sind aktuell gut drauf, Sporting wäre für den FC Bayern trotzdem ein vergleichbar leichtes Los im Achtelfinale.
Das letzte Duell mit Sporting im März 2009 gewann der FC Bayern klar und deutlich mit 7:1. Das letzte Tor erzielte der damals erst 19-Jährige Thomas Müller
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Gruppe D - Inter Mailand
Inter Mailand ist ein sehr schwer einzuschätzender Gegner. Mit zehn Punkten schloss die Mannschaft von Simone Inzaghi die Gruppe zwar relativ souverän auf Platz zwei ab, verlor jedoch beide Duelle gegen Real Madrid (15) und schoss in keinem der beiden Spiele ein Tor.
Bei Inter Mailand und dem FC Bayern kommen Erinnerungen an die Jahre 2010 und 2011 auf. 2010 verloren die Bayern das Champions-League-Finale gegen den italienischen Traditionsklub, 2011 schieden sie denkbar knapp im Achtelfinale gegen die Mailänder aus. Auch wenn die Bilanz von drei Siegen, einem Remis und drei Niederlagen ausgeglichen ist, dürfte die Mannschaft von Julian Nagelsmann gute Chancen haben, diese beiden Rechnungen zu begleichen.
Champions League Finale 2010 / 2011: Bayern München unterliegt Inter Mailand mit 0:2
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Gruppe F - FC Villarreal
Der amtierende Europa-League-Sieger setzte sich
am Donnerstagabend im direkten Duell bei Atalanta Bergamo 3:2 durch und machte damit Platz zwei in der ManUtd-Gruppe perfekt (die Partie war am Mittwochabend wegen heftigem Schneefall verlegt worden).
An das "gelbe U-Boot" haben die Bayern gute Erinnerungen: In der Saison 2011/12 gab's in der Gruppenphase zwei Siege gegen die Spanier (2:0/3:1), die nun von Unai Emery trainiert werden.
FC Villarreal und Atalanta Bergamo ermitteln am Donnerstagabend den Zweiten der Gruppe F
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Gruppe G - FC Salzburg
Ein deutsch-österreichisches Achtelfinale wäre sportlich gesehen ein charmantes Duell. Die Mannschaft aus Salzburg (10 Punkte) setzte sich gegen den FC Sevilla (6) und den VfL Wolfsburg (5) durch und beendete die Gruppenphase hinter dem OSC Lille (11) als Zweiter.
Bereits in der Vorsaison trafen die Bayern auf Salzburg, damals jedoch in der Gruppenphase. Die bis dato einzigen beide Aufeinandertreffen konnten die Münchner für sich entscheiden (auswärts 6:2, zuhause 3:1).
In der vergangenen Saison traf der FC Bayern in der Gruppenphase auf den FC Salzburg
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Gruppe H - FC Chelsea
Abgesehen von PSG ist Titelverteidiger FC Chelsea wohl das interessanteste Los. Die Mannschaft von Thomas Tuchel gab
durch ein turbulentes 3:3-Remis gegen Zenit St. Petersburg im letzten Spiel die Tabellenführung aus der Hand und beendete die Gruppe als Zweiter (13 Punkte) hinter Juventus Turin (15).
Die bisherige Bilanz spricht bei drei Siegen und zwei Niederlagen knapp für die Münchner. Auch 2020 traf Bayern im Achtelfinale auf die Londoner, ließ Chelsea mit 4:1 in München und 3:0 an der Stamford Bridge jedoch deutlich abblitzen.
Interessant: Da Chelsea nicht gegen die Premier-League-Klubs ManUtd, ManCity oder Liverpool sowie Vorrundengegner Juventus gelost werden darf, erhöht das im Umkehrschluss die Wahrscheinlichkeit, dass der Titelverteidiger auf den FC Bayern trifft.
2020 ließ der FC Bayern dem FC Chelsea im Achtelfinale mit 4:1 und 3:0 nicht den Hauch einer Chance
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Nagelsmann zur Favoritenfrage: "Ist so ein Thema für Journalisten"
Quelle: Perform