FC Bayern – PSG: Einzelkritik – Viel Matthijs de Ligt und nur wenig Schatten im Achtelfinale
Der FC Bayern feierte am Mittwochabend den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. In der ausverkauften Allianz Arena bezwangen die Münchner den erschreckend schwachen französischen Meister Paris Saint-Germain auch im zweiten Aufeinandertreffen 2:0. Auch, weil Matthijs de Ligt zwischenzeitlich zum Retter in der Not avancierte und das sichere 0:1 eindrucksvoll verhinderte. Die Einzelkritik.
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Quelle: Perform
Zum vierten Mal in Folge hat der FC Bayern das Viertelfinale der Champions League erreicht. Der Rekordmeister bezwang Paris Saint-Germain in der Allianz Arena 2:0 (0:0).
Für die Franzosen platzte damit einmal mehr der Traum vom Henkelpott.
Matthijs de Ligt führte die bärenstarke Defensive der Münchner gegen Lionel Messi, Kylian Mbappé und Co. an und sorgte mit einer spektakulären Rettungsaktion (38.) dafür, dass die Franzosen nicht in Führung gingen.
Wie im Hinspiel im Prinzenpark, als Kingsley Coman traf, erzielte mit Eric Maxim Choupo-Moting ein ehemaliger PSG-Akteur die Führung. Der Kameruner bleibt weiter gewohnt effizient, verwertete einmal mehr eine seiner wenigen Torchancen.
Die Stars des FC Bayern in der Einzelkritik:
Yann Sommer: Der Neuer-Ersatz wurde von der namhaften PSG-Offensive im ersten Durchgang nur selten gefordert. Für die gefährlichste Chance der Gäste sorgte Sommer selbst: Der Keeper vertendelte gegen Hakimi den Ball im Strafraum und durfte sich danach bei de Ligt bedanken, der Vitinhas Schuss grandios auf der Linie klärte. In der 64. Minute stellte Sommer seine Qualitäten aber eindrucksvoll unter Beweis, als er einen Kopfball von Ramos aus dem Eck kratzte.
Josip Stanisic: War in den ersten Minuten das "Ziel des Pariser Pressings", ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Der Mbappé-Bewacher löste seine Sache insgesamt sehr ordentlich und hielt sich über 90 Minuten schadlos.
Dayot Upamecano: Der Franzose gab den soliden Fels in der gar nicht mal so rauen Brandung. Upamecano gewann 80 Prozent seiner Zweikämpfe und hielt den Abwehr-Laden souverän zusammen.
Matthijs de Ligt: Zu Beginn der Partie wurde de Ligt zu vielen langen Bällen gezwungen, die nur selten einen Abnehmer fanden. In der Folge ruhiger im Spielaufbau, weil Paris ihm mehr Raum ließ. Brillante Rettungsaktion, als er Vitinhas Abschluss nur Zentimeter vor der Linie klärte.
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Quelle: SID
Kingsley Coman (bis 86.): Der PSG-Schreck war engagiert wie immer und versuchte sich immer wieder im Eins-gegen-Eins. Allerdings: Diesmal setzte der Torschütze aus dem Hinspiel nur selten die ganz großen Akzente.
Joshua Kimmich: Unermüdlicher Antreiber und Balleroberer im Zentrum. Kimmich verbuchte die meisten Ballaktionen und war zur Stelle, wenn er gefordert war. Ein solider Auftritt.
Leon Goretzka: Goretzka war vorne wie hinten zu finden, gab den klassischen Box-to-Box-Spieler. Der Nationalspieler gab aufseite der Hausherren die meisten Torschüsse ab und bewies vor dem 1:0 mit seinem Querpass auf Torschütze Choupo-Moting die Übersicht (61.).
Alphonso Davies: Der Kanadier beackerte die komplette linke Außenbahn. Obwohl vor allem in der Offensive nicht jede Aktion gelingen wollte (21 Ballverluste), machte der fleißige Davies seine Sache ordentlich. Am Ende hätte er sich beinahe noch mit einem Tor belohnt, Donnarummas Bein verhinderte das allerdings.
Thomas Müller (bis 86.): Stellte einmal mehr seine Wichtigkeit unter Beweis. Müllers Balleroberung im Pariser Strafraum war der Auslöser für die wichtige Bayern-Führung durch Choupo-Moting.
Jamal Musiala (bis 82.): Hatte mit Verratti einen unangenehmen, bissigen Gegenspieler, deutete seine enorme Qualität aber immer wieder an. Musiala führte die meisten Zweikämpfe (14) und entschied mehr als die Hälfte seiner Duelle für sich. In der Offensive war er einmal mehr Ideengeber.
Eric Maxim Choupo-Moting (bis 68.): Hatte bei Ramos einen schweren Stand (29 Ballaktionen). Die ganz großen Chancen boten sich dem Kameruner nicht. Als er gefordert war, brachte er den Ball aber – mal wieder – im gegnerischen Kasten unter.
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Quelle: SID
Leroy Sané (ab 68.): Sané fand sich erneut zu Start nur auf der Bank wieder. Nachdem er die Chance, sich zu zeigen, in Stuttgart vergeben hatte, war er diesmal nach seiner Einwechslung deutlich mehr ins Spiel eingebunden. Seine ersten Aktionen waren unglücklich, nach ein paar Minuten fing sich der Offensivmann aber und war in der Schlussphase an einigen Offensivaktionen beteiligt.
Sadio Mané (ab 82.): Kam zum dritten Mal nach seiner überstandenen Verletzung zu einem Kurzeinsatz. Sein Treffer zum 3:0 wurde von einer Abseitstellung verhindert.
Serge Gnabry (ab 86.): Teilte Sanés Schicksal und musste sich mit der Rolle des Edelreservisten zufrieden geben. Mit seinem Tor zum 2:0 nur drei Minuten nach seiner Einwechslung dürfte der DFB-Star aber wieder etwas Selbstbewusstsein getankt haben.
Joao Cancelo (ab 86.): Kam vier Minuten vor Schluss und trug sich gleich in die Scorerliste ein. Der Portugiese bediente Gnabry vor dem 2:0 mit einem mustergültigen Pass.
Note: Ohne Note
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Quelle: Perform
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