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FC Bayern trifft im Achtelfinale auf Paris Saint-Germain: Verantwortliche hadern mit Los-Unglück
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Publiziert 07/11/2022 um 15:45 GMT+1 Uhr
Der FC Bayern bekommt es im Achtelfinale der Champions League mit Paris Saint-Germain zu tun. Wirklich zufrieden waren die Verantwortlichen im Anschluss an die Auslosung nicht. Julian Nagelsmann beklagte eine fehlende Belohnung für die perfekte Gruppenphase (18 Punkte aus sechs Spielen), aus Oliver Kahns Sicht hätte es den deutschen Rekordmeister nicht schlimmer treffen können.
Nagelsmann äußert sich zu Champions-League-Kracher gegen PSG
Quelle: Perform
Die Freude über die Tabellenführung in der Bundesliga währte nur rund 19 Stunden, da sorgte das Hammerlos Paris Saint-Germain in der Champions League beim FC Bayern für lange Gesichter.
"Das ist mit der schwerste Gegner, den man bekommen kann", stöhnte Vorstandsboss Oliver Kahn nach der Ziehung in Nyon. Sportchef Hasan Salihamidzic sprach etwas blass von "einer der besten Mannschaften der Welt mit absoluten Weltstars".
Doch ob Lionel Messi, Kylian Mbappe oder Neymar - "Weltklassespieler" habe auch der FC Bayern zuhauf, betonte Trainer Julian Nagelsmann rund 450 km Luftlinie entfernt in München. Ja, PSG sei "ein taffer Gegner", aber: Auch Paris "wird nicht extrem frohlocken, dass sie gegen uns spielen müssen". Schließlich verlor das sündteure Starensemble 2020 das Finale gegen die Bayern durch das Tor von Kingsley Coman 0:1.
Die Revanche folgte im Viertelfinale 2021, als sich die Franzosen knapp durchsetzten - dank der inzwischen abgeschafften Auswärtstorregel (3:2/0:1). Das abermalige Duell werde "für jeden Fußballfan ein Leckerbissen", schwärmte Salihamidzic. Kahn bezifferte die Chancen auf "fifty-fifty", die Vorfreude und Anspannung vor dem Kracher könne die Mannschaft "als eine Art Motivation durch die nächsten Monate tragen".
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Bayern-Stars heiß auf PSG: "Wenn du das Ding gewinnen willst ..."
Quelle: Perform
Nagelsmann: "Das wurde jetzt nicht wirklich belohnt"
Nagelsmann beklagte, dass die perfekte Gruppenphase (sechs Spiele sechs Siege) der Bayern sich nicht positiv auf die Auslosung ausgewirkt hatte: "Das ist ein schwerer Gegner, wir hatten aber in der Gruppenphase auch schon schwere Gegner. Wir sind Erster geworden, das wurde jetzt nicht wirklich belohnt", sagte er am Montagmittag mit Blick auf den kommenden Kontrahenten in der Königsklasse.
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Joshua Kimmich (l.) und die Bayern schieden 2021 gegen PSG aus
Fotocredit: Getty Images
Zunächst muss der Übungsleiter das Tagesgeschäft mit den Spielen gegen die Aufsteiger Bremen am Dienstag (20.30 Uhr/Sky) und Schalke am Samstag moderieren. Jetzt schon an PSG denken? Wenn das sein Trainer von ihm forderte, würde er denken: "Hat der zu tief ins Glas geguckt?", witzelte Nagelsmann. Paris sei "extrem weit weg".
"Kein Risiko" bei Thomas Müller
Stattdessen gelte es jetzt, "die sechs Punkte zu holen" und Platz eins zu festigen - ohne Thomas Müller. Der Routinier wird vor der WM höchstens noch den Test der Nationalmannschaft im Oman (16.11.) bestreiten. Müller sei nach diversen Blessuren "auf dem Weg der Besserung", sagte Nagelsmann, er wolle aber "kein Risiko" eingehen und ihm "lieber Ruhe geben".
Auch Matthijs de Ligt (Knie), Alphonso Davies (Muskelfaserriss) und Josip Stanisic (Mandelentzündung) müssen passen, beim angeschlagenen Dayot Upamecano werde es "hoffentlich gehen", sagte Nagelsmann. Manuel Neuer gehe es nach seinem Comeback "sehr gut". Der Torwart habe seine "Schulter ein bisschen mehr gespürt", dies aber sei "normal".
Genau wie ein Tabellenführer Bayern München - auch wenn der Rekordmeister erstmals seit Ende August wieder oben steht. Für Salihamidzic ist das nur "eine Momentaufnahme". Freiburg, Union Berlin, Dortmund, Frankfurt, Leipzig - sie alle blieben gefährlich.
PSG in weiter Ferne, Bremen vor der Brust
Und Bremen? "Sehr guter Trainer, sehr klare Abläufe, zwei gefährliche Stürmer, körperliche Wucht" - auch Werder sei ein "sehr taffer Gegner, der uns fordern wird", sagte Nagelsmann.
Angreifer Niclas Füllkrug, der wegen einer Rückenprellung fraglich ist, hat es auch ihm angetan. "Ich kenne ihn nicht persönlich", berichtete Nagelsmann, "aber er scheint mir sehr sympathisch zu sein. Deshalb würde ich mich für ihn freuen, wenn er zur WM fährt."
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(mit SID)
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"War mir zu 25 Prozent sicher": Nagelsmann scherzt über Vorahnung
Quelle: Perform
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