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BVB schlägt PSG im Rückspiel - Reaktionen zum Finaleinzug von Borussia Dortmund: "Wir haben sehr viel gelitten"
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Update 08/05/2024 um 15:53 GMT+2 Uhr
Der BVB steht im Finale der Champions League. Bei den Dortmunder Spielern und Trainer Edin Terzic war die Freude nach dem Abpfiff des Halbfinal-Rückspiels in Paris überschwänglich. Mats Hummels erzielte den entscheidenden Treffer. "Jetzt müssen wir den Titel holen. Sonst wär es scheiße", sagte der scheidende Marco Reus im Anschluss an die Partie bei "Prime Video". Die Stimmen aus dem Prinzenpark.
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Quelle: Perform
In einer hochspannenden Partie wurde Hummels dank seines Kopfballtreffers (50.) und einer starken Leistung in der Defensive zum "Man of the Match" gewählt.
Reus hingegen wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Nach der wohl emotionalsten Woche seiner Karriere hat der langjährige BVB-Kapitän nur eines im Kopf: "Jetzt müssen wir den Titel holen. Sonst wär es scheiße", sagte er bei "Prime Video" mit Blick auf das Finale in der Champions League.
Dass der BVB im Halbfinal-Rückspiel bei Paris St. Germain (1:0) viel Glück hatte, sei völlig egal: "Morgen fragt keiner, wie. Da steht nur der Name Borussia Dortmund."
Reus hatte am Freitag angekündigt, dass er Dortmund zum Saisonende verlassen wird. "Unbeschreiblich. Was für ein Woche für mich persönlich", sagte der 34-Jährige.
"Wir haben sehr viel gelitten, aber wir haben es am Ende geschafft. Es ist Wahnsinn, dass wir wieder im Finale stehen. Da hat keiner mit gerechnet. Wir waren in der Champions League immer da. Heute war klar, dass wir leiden müssen und Glück brauchen", so Reus weiter.
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Quelle: Perform
Hummels überzeugt: "Glauben alle daran"
Siegtorschütze Hummels wusste nach dem Spiel, bei wem er sich zu bedanken hatte. "Jule hat mir den schön auf den Kopf serviert. Den nehmen wir natürlich gerne mit", sagte der 35-Jährige über Assistgeber Julian Brandt.
"Ich habe nicht viele Tore in der Champions League geschossen. Ich glaube fünf. Ein guter Zeitpunkt, etwas aufzustocken", ergänzte er.
Auf wen der BVB im Finale in Wembley treffen wird, schien dem Defensiv-Routinier beinahe egal: "Wir werden auf einen sehr starken Gegner treffen. Wir glauben alle dran. Wir glauben spätestens seit dem zweiten Spiel in der Gruppenphase dran, dass wir in der Champions League bestehen können."
Terzic überglücklich: "Dafür machen wir es"
Edin Terzic fehlten nach dem größten Erfolg seiner Trainerkarriere fast die Worte: "Es wird noch dauern, das zu realisieren, aber wir freuen uns extrem", sagte er bei "Prime Video". Er empfinde "pure Erleichterung, pure Freude und ganz, ganz viel Stolz", sagte er im Anschluss an das 1:0 (0:0) bei Paris St. Germain.
"Dafür machen wir es. Wir hätten uns gewünscht, letztes Jahr in unserem Stadion so ein ähnliches Bild zu kreieren", führte der 41-Jährige mit Blick auf die verpasste Meisterschaft in der vergangenen Saison aus: "Da sah es nach dem Spiel anders aus, aber heute konnten wir unseren Fans etwas zurückgeben, in dem wir es geschafft haben, wieder gemeinsam nach London zum Champions-League-Finale zu fahren."
Für den Schützen des Tores des Abends hatte Terzic ein Sonderlob übrig: "Wir haben vorher thematisiert, dass solche Spiele durch die Standardsituationen geöffnet oder sogar entschieden werden. Mats hat das herausragend gut gemacht", sagte er und fügte in Richtung seines Innenverteidigers an: "Aber Mats: Einmal musst du es mindestens noch machen."
Der BVB trifft im Finale am 1. Juni in Wembley entweder auf Real Madrid oder Bayern München.
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Watzke freut sich, Kehl hat noch eine Rechnung offen
Auch die Verantwortlichen Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer) und Sebastian Kehl (Sportdirektor) äußerten sich nach dem Finaleinzug. Watzke fühlte sich gar an alte Zeiten erinnert: "Ich hatte irgendwann ab der 80. das Gefühl, es ist Manchester 1997. Ich freue mich unheimlich."
Auch er hatte ein Extra-Lob für den Torschützen übrig: "Ich freue mich für Mats. Wir sind ja beide ein bisschen in der Endphase unserer Karriere. Ich bin für meine Verhältnisse echt euphorisch."
Kehl hingegen forderte direkt die Revanche für das Finale 2013 ein: "Die Bayern würden mir gefallen. Ich habe das Gefühl, wir haben noch eine Rechnung zu begleichen. Das Tor sollten wir abbauen und mit nach Dortmund nehmen. Vielleicht brauchen wir es in Wembley noch mal. In der Kabine war die Hölle los, laute Musik und Alkohol."
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(mit SID)
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