Borussia Dortmund - BVB-Einzelkritik nach Sieg im Rückspiel gegen PSG und Finaleinzug: Mats Hummels Fußballgott

Borussia Dortmund steht nach 1997 und 2013 zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte im Champions-League-Finale. Der BVB gewann auch das Rückspiel in Paris 1:0. Mann des Abends war Mats Hummels - nicht nur wegen seines Siegtreffers. Die defensiv starken Dortmunder entnervten Kylian Mbappé und Co. und hatten mehrfach das Glück auf ihrer Seite. Der siegreiche BVB in der Einzelkritik.

Sonderlob für BVB-Oldies: Terzic feiert Reus und Hummels

Quelle: Perform

Zwei Spiele, zwei Siege und das ohne Gegentor - Borussia Dortmund feiert den großen Coup - Champions-League-Finale in Wembley am 1. Juni.
Nach dem Kopfballtor von Mats Hummels (50.) und jeder Menge Dusel bei vier (!) Alutreffern von PSG stand die dritte Endspielteilnahme in der Königsklasse nach 1997 und 2013 fest.
Hummels ragte aber nicht nur aufgrund seines Treffers heraus.
Auch Nebenmann Nico Schlotterbeck konnte überzeugen.
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Terzic über Finaleinzug: "Hört sich ein bisschen surreal an"

Quelle: Perform

Die BVB-Profis in der Einzelkritik:

Gregor Kobel: Packte zu Beginn mehrfach sicher zu, als ein paar harmlose Schüsschen auf ihn zurollten. Stets ein sicherer Rückhalt, auch bei hohen Bällen. Viermal war der BVB-Keeper schon geschlagen, doch bei den Schüssen von Zaire-Emery, Mendes, Mbappé und Vitinha retteten Pfosten und Latte. Parierte in der 80. Minute gegen Mbappé aus spitzem Winkel.
  • Note: 2
Ryerson: Hatte die schwerste Aufgabe im Weltfußball - Kylian Mbappé stoppen. Das gelang dem Rechtsverteidiger in der ersten Halbzeit sehr gut. Schaltete sich zudem offensiv mit ein und feuerte den Ball in der 19. Minute ans Außennetz. Stand nach einer Stunde zu weit weg von Ramos, der die Kugel aber übers Tor ballerte.
  • Note: 2,5
Mats Hummels: Starker Auftritt in seinem 89. CL-Spiel. Körperliche Präsenz in den Zweikämpfen, gepaart mit gutem Stellungsspiel. Weltklasse seine Grätsche im Strafraum gegen den einschussbereiten Mbappé (34.). Sorgte mit seinem Kopfballtor für eine kleine Vorentscheidung. Hatte Glück, dass sein Foul gegen Dembélé gerade noch außerhalb des Strafraums passierte.
Nico Schlotterbeck: Überrragendes Stellungsspiel bei Flanken, fing so in der ersten Halbzeit sechs Bälle ab. Spielte zudem starke Diagonalbälle auf Ryerson. In der letzten halben Stunde mit ein paar Wacklern gegen vehement stürmende Pariser.
  • Note: 2,5
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Nico Schlotterbeck feiert den Einzug ins Champions-League-Finale auf seine Weise

Fotocredit: Getty Images

Ian Maatsen: Verteidigte sehr diszipliniert gegen Dembélé, konnte aber nicht jede Flanke von rechts verhindern. Trug wenig zur Entlastung bei, weil er sich einige Abspielfehler leistete, lieferte defensiv aber eine weitgehend fehlerfreie Vorstellung ab.
  • Note: 3
Emre Can: Dem Kapitän unterlief gleich ein Fehlpass, der einen PSG-Konter einleitete. Bisweilen fahrig und gedanklich nicht auf der Höhe. Ein einfacher Ballverlust führte zur bis dato größten Pariser Chance durch Dembélé (30.). Nach der Pause wacher in den Zweikämpfen und mit wichtigen Ballgewinnen.
  • Note: 3,5
Marcel Sabitzer: In der ersten halben Stunde unauffällig, dann aber mit zwei starken Direktpässen zu Brandt bzw. Füllkrug, die die Pariser Defensive aushebelten. Beging Mitte der zweiten Halbzeit ein taktisches Foul und holte sich Gelb ab. Stellte sich mit leidenschaftlicher Abwehrarbeit voll in den Dienst der Mannschaft.
  • Note: 3
Julian Brandt: War im linken Halbraum vor allem in der Defensive gefordert. Machte immer dann Meter nach hinten, wenn Adeyemi nach einer Offensivaktion keine Puste mehr hatte, zurückzueilen. Machte in der Pariser Drangphase vorne die Bälle fest und sorgte so für Entlastung.
  • Note: 2,5
Jadon Sancho: Hatte gerade in der Anfangsphase einige gute Aktionen mit Tempoläufen. Suchte immer wieder das Eins-gegen-Eins gegen Mendes und setzte sich auch gegen zwei PSG-Verteidiger dank seiner Technik durch. Baute nach der Pause etwas ab und lief sich zwei-, dreimal fest. Verließ in der 67. Minute den Platz für Süle.
  • Note: 2,5
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Jadon Sancho (l.) versetzt Kylian Mbappé

Fotocredit: Getty Images

Karim Adeyemi: Hatte auf links Schwerstarbeit in der Defensive zu leisten, um Maastsen gegen Hakimi und Dembélé zu unterstützen. Fand dennoch die Zeit für einen Tempolauf inklusive Torschuss mit links, den Donnarumma glänzend parierte (35.). Rannte sich die Seele aus dem Leib und machte in der 56. Minute Platz für Reus.
Note: 2
Niclas Füllkrug: Lauerte in vorderster Front auf Fehler von PSG und setzte in Zweikämpfen immer wieder seinen Körper gekonnt ein. Als Wandspieler ideal, auch wenn er in der zweiten Halbzeit kaum noch in Erscheinung trat. Ähnlich wie Sabitzer verdiente sich Fülle diesmal ein Lob für seine Defensivarbeit.
  • Note: 3
Marco Reus (ab 56. für Adeyemi): Erreicht auf seiner Abschiedstour sein zweites Champions-League-Finale und kehrt nach Wembley zurück. Reihte sich wie Adeyemi zuvor tief in der eigenen Hälfte ein und bolzte den Ball auch mal auf die Tribüne, wenn es sein musste.
Niklas Süle (ab 67. für Sancho): Verstärkte nach seiner Einwechslung den Abwehrblock und musste sich mit den Kollegen einer Pariser Angriffswelle nach der anderen entgegenstellen. Nicht fehlerfrei, aber auch mit zwei Rettungsaktionen.
  • Note: 3
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Quelle: Perform


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