FC Bayern München - Harry Kane trauert verpasster Meisterschaft in der Bundesliga nach: "Unter unserem Niveau"
Die Dauer-Dominanz des FC Bayern in der Bundesliga ist gebrochen. Seit vergangenem Sonntag steht fest, dass mit Bayer Leverkusen erstmals seit elf Jahren wieder ein anderer Klub auf dem Thron der deutschen Beletage sitzt. Münchens Superstar und Torjäger Harry Kane zeigt sich im Interview mit "TNT Sports" enttäuscht vom Ausgang der Saison - zumindest in puncto nationale Wettbewerbe.
Harry Kane vom FC Bayern
Fotocredit: Getty Images
"Natürlich war die Liga eine Enttäuschung, wir wissen, dass wir in diesem Wettbewerb unter unserem Niveau geblieben sind", sagt Kane, der nun aber nach vorne blicken will. Immerhin besteht in der Champions League noch die Chance auf einen versöhnlichen Saisonabschluss.
"Ich denke, unsere Leistungen in der Königsklasse waren gut", so Kane weiter: "Wir sind anders aufgetreten als in der Bundesliga, wir haben uns mehr auf die Champions-League-Spiele fokussiert, was natürlich nicht das ist, was wir wollen, aber das war die Realität in dieser Saison."
"Ein Weiterkommen in der Champions League bis nach Wembley (dem Finalstadion, Anm. d. Red.) würde die Gefühlslage ändern und das wollen wir unbedingt erreichen", erklärt Kane. Doch bis die Bayern überhaupt an Wembley denken können, steht am Mittwochabend zunächst noch das Viertelfinal-Rückspiel (21:00 Uhr im Liveticker) vor heimischer Kulisse gegen den FC Arsenal (Hinspiel 2:2) an.
Kane erwartet, dass "kleine Details" am Ende über das Weiterkommen in die Runde der letzten Vier entscheiden werden. Der 30-Jährige führt aus: "Es könnte eine Standardsituation sein, ein spezielles Tor oder eine Torwartparade. Wenn man zurückblickt, gibt es immer einen oder zwei entscheidende Momente. Das Wichtigste ist, dass wir die Energie im Stadion nutzen können."
Kanes überragende Premierensaison
Kane, der im Sommer für die bayrische Rekordsumme von 100 Millionen Euro von Tottenham Hotspur an die Isar wechselte, überragte in dieser Saison mit wettbewerbsübergreifend 39 Treffern.
Dass es trotzdem erstmals seit elf Jahren nicht für die Meisterschaft reichte, lag weniger an den schwächelnden Münchnern, sondern eher an herausragenden Leverkusenern.
Die Werkself, die sich am vergangenen Sonntag erstmals in der Vereinsgeschichte zum Meister krönte, stellte mit nun 43 ungeschlagenen Pflichtspielen in Serien den Rekord von Juventus Turin aus der Saison 2011/12 ein.
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Kane: Ausfälle von Coman und Gnabry "sehr enttäuschend"
Quelle: Perform
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