Elfmeter gegen BVB bei Champions-League-Aus "Fehlentscheidung"? Ex-FIFA-Schiedsrichter Meier bezieht klar Stellung

Der späte Elfmeter, der Borussia Dortmund in Bergamo aus der Champions League warf, sorgt auch am Tag nach dem Spiel für Diskussionen. Ex-FIFA-Schiedsrichter Urs Meier bewertet die entscheidende Szene nun klar – und widerspricht der Entscheidung des Unparteiischen deutlich. "Für mich ist es eine normale Abwehraktion", sagte Meier im Gespräch mit "ran" über besagte Szene.

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Quelle: Perform

Meier ergänzte: "Es gibt im Reglement einen Passus von sogenannter Eigengefährdung. Spieler sollen nicht mit dem Kopf zu tief in Aktionen gehen, wo naturgemäß Fußball gespielt wird."
In der Nachspielzeit hatte Ramy Bensebaini eine Flanke mit der Hacke auf Höhe der Hüfte geklärt und dabei Atalanta-Stürmer Nikola Krstovic am Kopf getroffen.
Nach VAR-Intervention entschied Schiedsrichter Jose Maria Sanchez Martinez auf Strafstoß und zeigte Bensebaini zudem Gelb-Rot. Lazar Samardzic verwandelte zum 4:1-Endstand – Bergamo zog ins Achtelfinale ein, Dortmund schied aus.
Der frühere Top-Referee argumentiert weiter: "Bensebaini spielt den Ball. Die Frage ist: Wo beginnt das gefährliche Spiel mit dem Bein und wo mit dem Kopf? Er ist auf Gesäßhöhe. Ich sehe eher ein gefährliches Spiel von Kristovic, für mich ist der Kopf zu tief."
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Quelle: Perform

Meier: "Ich hätte im live auch weiterlaufen lassen"

Auch nach Betrachtung der Videobilder bleibt Meier bei seiner Einschätzung. "Ich hätte im live auch weiterlaufen lassen. Auf dieser Höhe spielt man nun einmal den Ball mit dem Fuß. Für mich ist das Eigengefährdung und eine Fehlentscheidung."
Auch auf der Bank sorgte die Entscheidung während der Partie für Diskussionen. Nico Schlotterbeck sah dort - für aus seiner Sicht unerklärlichen Gründen - die Rote Karte. Auch Atalanta-Spieler Giorgio Scalvini erhielt einen Platzverweis.
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Sieht noch Potenzial beim VAR: Urs Meier

Fotocredit: SID

Im Nachgang sorgte zudem Atalanta-Vorstandschef Luca Percassi im italienischen TV-Sender "Sky" für Diskussionen. Percassi schoss deutlich in Richtung der Schwarz-Gelben. Es sollte somit ein ohnehin emotional aufgelander Abend für alle Parteien sein.
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Quelle: Perform


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