BVB: Frotzelei zwischen Karim Adeyemi und Kenan Yildiz bei 4:4 in Turin - "Er kann ja ein paar Wörter türkisch"
Das hochunterhaltsame 4:4 zwischen Juventus Turin und Borussia Dortmund bot neben jeder Menge Tore auch einige nette Randgeschichten. Eine davon: Das verbale Scharmützel zwischen BVB-Star Karim Adeyemi und Juves Kenan Yildiz. Nachdem Letzterer zum zwischenzeitlichen 1:1 getroffen hatte, wurden an der Mittellinie einige Worte ausgetauscht. Die beiden Protagonisten klärten nach der Partie auf.
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Quelle: Perform
Was auf den ersten Blick wie Ärger zwischen Adeyemi und Yildiz aussah, war in Wirklichkeit eine Frotzelei zwischen alten Bekannten.
"Wir kennen uns, ich war mit ihm auf der Schule", sagte Adeyemi bei "Amazon Prime" mit einem Schmunzeln: "Wir haben uns ein bisschen verarscht. Ich habe ihm gesagt, er soll kein Tor mehr machen und am besten nicht mehr nach hinten laufen."
Adeyemi hatte in der 52. Minute zur 1:0-Führung für den BVB getroffen, wurde im Anschluss an das vogelwilde 4:4 von der UEFA zum "Man of the Match" gekürt.
Yildiz gehörte auf der Gegenseite zu den entscheidenden Akteuren. Zwar hielt sich der 20-Jährige an Adeyemis "Ansage" und steuerte nach dem 1:1 keinen weiteren Treffer mehr bei, dafür legte er das zwischenzeitliche 2:2 durch Dusan Vlahovic sehenswert auf.
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Yildiz: Adeyemi ein "kleines Vorbild in der Schule"
Auch Yildiz äußerte sich im Anschluss an die Partie zur Szene mit Adeyemi. Er habe sich "ein paar Späße auf Türkisch" anhören müssen, so der gebürtige Regensburger: "Er kann ja ein paar Wörter auf Türkisch. Da ist er gefühlt manchmal besser als ich."
Yildiz hatte mehrere Jugendmannschaften des FC Bayern durchlaufen und gemeinsam mit Adeyemi eine Schule im Münchner Vorort Unterhaching besucht.
"Er war, glaube ich, in der zehnten Klasse und ich war in der fünften", so Yildiz, der nur lobende Worte für Adeyemi parat hatte: "Da hat man zu ihm hochgeschaut. Er war ein kleines Vorbild in der Schule damals."
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Quelle: Perform
Yildiz wechselt vom FC Bayern nach Turin
Während Adeyemi über die Jugend der SpVgg Unterhaching erst seinen Weg nach Salzburg und später nach Dortmund fand, zog es Yildiz 2022 von München nach Turin. Ablösefrei!
Der Grund: Gespräche über einen Profivertrag konnten nie zum Abschluss geführt werden. Die Forderungen der Spielerseite waren dem deutschen Rekordmeister zu hoch, wie der damalige Sportvorstand Hasan Salihamidzic bestätigte: "Yildiz ist ein junger talentierter Spieler, den wir gerne weiter auf seinem Weg begleitet hätten. Seinen finanziellen Forderungen konnten und wollten wir allerdings nicht entsprechen."
In Turin hat sich Yildiz mittlerweile zum Unterschiedsspieler entwickelt und gilt als eines der größten Offensiv-Talente Europas.
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