Champions League - FC Bayern nach Viertelfinal-Duell mit Real Madrid in der Einzelkritik: Manuel Neuer unmenschlich

Der FC Bayern bezwingt Real Madrid erstmals seit 2012 mal wieder im Santiago Bernabéu (2:1) und erarbeitet sich damit eine gute Ausgangslage für das Viertelfinal-Rückspiel in der kommenden Woche vor heimischer Kulisse. Dabei können sich die Münchner vor allem bei Schlussmann Manuel Neuer bedanken, der an diesem Abend in Spaniens Hauptstadt über sich hinauswuchs. Die FCB-Stars in der Einzelkritik.

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Quelle: Perform

Der FC Bayern hat ein hochklassiges Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Real Madrid mit 2:1 für sich entschieden und sich damit eine gute Lage für das zweite und entscheidende Duell in München erspielt.
Dass es zum ersten Sieg seit 14 Jahren im Santiago Bernabéu reichte, lag allen voran an einem prächtig aufgelegten Manuel Neuer zwischen den Pfosten.
Der Kapitän ließ die namhafte Real-Offensive um Kylian Mbappé und Vinícius Júnior gleich mehrfach verzweifeln.
Darüber hinaus durften sich die Münchner über die Rückkehr ihres Torgaranten freuen.

Die Stars des FC Bayern in der Einzelkritik

Manuel Neuer: Machte sich zunächst das Leben mit dem einen oder anderen Fehler im Aufbau selbst schwer. Nur Sekunden nach einem Abspielfehler machte der Kapitän seinen Fauxpas im Eins-gegen-Eins mit Mbappé wieder wett (16.). Im Laufe des ersten Durchgangs ließ er weitere Glanztaten gegen Vinícius (18.) und abermals Mbappé folgen (29.). Als Vinícius nach Upamecano-Bock alleine auf ihn zustürmte, verkürzte er den Winkel in herausragender Manier (61.), nur wenige Minuten später lenkte er einen weiteren Mbappé-Abschluss aus knapp zehn Metern sehenswert um den Pfosten. Hätte um ein Haar sogar noch Mbappés Tor (74.) mit einem irren Reflex verhindert. Eine Weltklasse-Leistung! Oder, wie "Amazon"-Experte Christoph Kramer es ausdrückte: "Unmenschlich!"
  • Note: 1
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"Schaffen nicht viele": Kompany schwärmt nach Gala-Auftritt von Neuer

Quelle: Perform

Josip Stanisic: Bekam es mit Vinícius Júnior zu tun und hatte bisweilen seine liebe Mühe mit dem brasilianischen Ausnahmekicker. Insgesamt zeigte Stanisic aber eine ansprechende Leistung, insbesondere im Spiel nach vorne setzte der Kroate regelmäßig Nadelstiche. Seine Bilanz: Vier erfolgreiche Tacklings und drei Torschussvorlagen.
  • Note: 3,5
Dayot Upamecano: Hätte die Bayern schon in der 9. Minute auf die Siegerstraße schießen müssen. Doch der Innenverteidiger traf den Ball aus knapp fünf Metern nicht richtig und ließ die riesige Chance liegen. Im Anschluss überzeugte er auf ganzer Linie, ehe bei Upamecano für einen kurzen Moment der Schlendrian Einzug erhielt - so misslang eine Kopfballrückgabe völlig und eröffnete Vinícius die Möglichkeit auf das zwischenzeitliche 1:2 (61.). Beim Gegentor kam er einen Schritt gegen den einschussbereiten Mbappé zu spät.
  • Note: 3
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Spielte im Hinspiel bei Real Madrid stark, aber leistete sich einen dicken Bock: Dayot Upamecano (r., FC Bayern München)

Fotocredit: Getty Images

Jonathan Tah: Wurde ständig geprüft, wenn das eigentlich sehr gute Pressing der Vorderleute ins Leere lief. Dabei hielt sich der ehemalige Leverkusener gegen die namhafte Real-Offensive die meiste Zeit schadlos. In der 70. Minute stieg er Mbappé mit offener Sohle auf die Ferse und hatte Glück, dass Schiedsrichter Michael Oliver es bei der Gelben Karte beließ.
  • Note: 3,5
Konrad Laimer (bis 69.): Nach wenigen Sekunden hatte der Österreicher bereits das 1:0 auf dem Fuß. Sein Schuss aus zentraler Position landete jedoch weit drüber. In der Defensive - wenig überraschend - mit Geschwindigkeitsnachteilen gegen Mbappé. Blieb aber wie immer bissig und machte seine Unzulänglichkeiten im Tempo mit Bissigkeit wett.
  • Note: 3,5
Joshua Kimmich: Gab den unauffälligen Strippenzieher im Zentrum und hatte mitunter Mühe in der Rückwärtsbewegung, wenn Real die erste Kette überspielt hatte. Verbuchte ansonsten die meisten Ballaktionen (100) und kreierte mit seinen gefürchteten Chipbällen in den Strafraum ein ums andere Mal aussichtsreiche Situationen.
  • Note: 3
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"La Bestia Negra" ist zurück: Bayern triumphiert gegen Real

Quelle: SID

Aleksandar Pavlovic: Dem Münchner Eigengewächs war die Nervosität zu Beginn des Spiels anzumerken, in den ersten Minuten schlichen sich diverse Ungenauigkeiten ein. Doch Pavlovic fing sich mit fortlaufender Spielzeit. Zeichnete mitverantwortlich für das 2:0 durch Kane, indem er Carreras im Mittelfeld die Kugel abluchste und den letztlich erfolgreichen FCB-Angriff einleitete. Führte aufseiten der Bayern die meisten Zweikämpfe (11) und entschied mehr als die Hälfte für sich (6). Blieb im Vorfeld des 1:2 aber nicht an Alexander-Arnold dran.
  • Note: 3
Michael Olise: Der französische Unruhestifter war für Gegenspieler Carreras eine Nummer zu groß. Sobald Olise an den Ball kam, schrillten in der madrilenischen Hintermannschaft die Alarmglocken. Legte Kane das 2:0 auf, blieb bei seinen eigenen Abschlüssen (4) aber ohne Fortune.
  • Note: 2,5
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Auffällig, aber ohne Glück im Abschluss: Michael Olise

Fotocredit: Getty Images

Serge Gnabry (bis 69.): Zählte gemeinsam mit Olise in der ersten halben Stunde zu den auffälligsten Bayern-Akteuren. Ließ einen krassen Blackout von Thiago Pitarch ungenutzt (29.), lieferte dafür mit seinem herrlichen Steckpass auf Díaz die wichtige Vorlage zum 1:0 (41.). Nach dem Seitenwechsel weniger auffällig.
  • Note: 3
Luis Díaz: Bis zum Tor kaum im Spiel, beim Abschluss vor der Pause aber kaltschnäuzig. Das war in dieser Saison bislang auch nicht immer so - aber: Als die Spielzeit zunahm und die Münchner Konter für eine potenzielle Entscheidung sich häuften, traf der Kolumbianer mehrfach die falsche Entscheidung.
  • Note: 3
Harry Kane: Um ihn hatten die Verantwortlichen und Fans tagelang gebangt, am Ende wurde der Engländer rechtzeitig fit. Und das war wichtig: War fleißig wie immer und nahm mit seinem Tor zum 2:0 mal wieder eine entscheidende Rolle ein.
  • Note: 2,5
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Kompany: "Werde in den Köpfen alles auf Null setzen"

Quelle: Perform

Alphonso Davies (ab 69.): Vor zwei Jahren noch an Ort und Stelle mit einem Traumtor, diesmal als Joker eingesetzt. Machte seine Sache insgesamt gut, ohne die ganz großen Glanzpunkte zu setzen.
  • Note: 3
Jamal Musiala (ab 69.): Normalerweise Startelf-Kandidat, in dieser Saison aber leider vom Verletzungspech verfolgt. Hatte nach seiner Einwechslung mitunter gute Abschlusssituationen, ließ diese aber verstreichen.
  • Note: 3,5
Leon Goretzka (ab 90.+3): Half in den letzten Atemzügen dieses Spiels dabei, den Hinspiel-Sieg mit nach München zu nehmen.
  • Ohne Note
Tom Bischof (ab 90.+3): Durfte nach seiner Gala in Freiburg noch ein paar Minuten Bernabéu-Atmosphäre aufsaugen.
  • Ohne Note
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Tchouaméni adelt Neuer: "Einer der Besten der Geschichte"

Quelle: Perform


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