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FK Bodö/Glimt mischt die Champions League mit Sieg gegen Inter Mailand weiter auf - Sondre Fet überrascht nach Tor
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Publiziert 19/02/2026 um 12:25 GMT+1 Uhr
Nicht erst seit dem 3:1-Erfolg über Inter Mailand am Mittwochabend gilt der FK Bodö/Glimt als Favoritenschreck in der Champions League. Mit dem Playoff-Hinspiel nimmt die Geschichte aber neue Ausmaße an. Während Trainer Kjetil Knutsen noch zu Vorsicht mahnt, waren die Ballkünstler vom Polarkreis euphorisch und hatten mit der überraschenden Nachricht von Sondre Fet noch einen Grund zur Freude.
Chivu nach Bodö-Schmach: "Kunstrasen nicht gewohnt"
Quelle: Perform
Während TV-Experten und Gazetten das Überraschungsteam von FK Bodö/Glimt bereits in den Himmel hoben, blieb Trainer Kjetil Knutsen erstaunlich bodenständig.
Das Spiel sei "nicht perfekt" gewesen, sagte der 57-Jährige: "Wir spielen kein wirklich gutes Spiel. Wir haben mit dem Ergebnis ein bisschen Glück."
Eine strenge Analyse – bedenkt man, wie souverän der Außenseiter den Vorjahresfinalisten Inter Mailand mit 3:1 (1:1) bezwang.
Der norwegische Meister entwickelt sich immer mehr zum Favoritenschreck und scheint noch längst nicht am Limit.
Hauge denkt ans San Siro
Die Spieler zeigten sich deutlich euphorischer. "Ich bin so dankbar, das erleben zu dürfen", sagte Torschütze Kasper Högh, der in jedem Champions-League-Spiel des Jahres 2026 getroffen hat.
Mit dem Sieg schrieb Bodö/Glimt bereits Geschichte: Als erste norwegische Mannschaft gewann der Klub ein Spiel in einer K.-o.-Runde in der Champions League – und könnte mit einem weiteren Erfolg in Mailand auch als erster Verein des Landes ein Play-off-Duell überstehen.
Bis dahin wartet jedoch noch ein hartes Stück Arbeit. "Es ist erst das erste von zwei Spielen. Es wird ein schweres Auswärtsspiel. Wir haben noch eine Chance, aber es wird ein anderes Spiel", sagte Knutsen.
Auch die Spieler wissen um die Herausforderung: "San Siro wird wirklich, wirklich schwierig. Aber wir können aus dem heutigen Spiel lernen", erklärte Torschütze Jens Petter Hauge.
Vaterfreuden in der Königsklasse
Inter gelang durch Francesco Pio Esposito (30.) nur der zwischenzeitliche Ausgleich. Zuvor hatte Sondre Brunstad Fet (20.) die Gastgeber in Führung gebracht. Nach der Pause schlug Bodö/Glimt binnen drei Minuten doppelt zu: Hauge (61.) traf zum 2:1, Högh (64.) erhöhte.
"Es ist schwer, das alles zu begreifen. Wir leben im Moment", sagte Sondre Brunstad Fet, der sich beim Torjubel den Ball unters Trikot steckte, damit verkündete, dass er Vater wird - und selbst seine Mitspieler überraschte.

Sondre Fet traf für Bodö/Glimt zum zwischenzeitlichen 1:0.
Fotocredit: Getty Images
"Ich musste fragen: 'Stimmt das?'", erzählte Odin Björtuft: "Ich bekam die Antwort: 'Ja, ja, ja'. Da ging es kurz um andere Dinge, ich habe sofort gratuliert."
Die Euphorie muss nun schnell der Konzentration weichen. Am Dienstag (21:00 Uhr im Liveticker) wartet im San Siro das Rückspiel und Inter Mailand dürfte mit Wut im Bauch reagieren. "Das Duell ist völlig offen, das Rückspiel steht noch aus", sagte Inter-Trainer Cristian Chivu.
Auch Atlético und City mussten dran glauben
Fest steht jedoch auch: Inter ist nicht der einzige europäische Topklub, den Bodö/Glimt in dieser Champions-League-Saison geärgert hat.
In der Gruppenphase gelangen Siege gegen Atlético Madrid und Manchester City, dazu Unentschieden bei Borussia Dortmund und Tottenham Hotspur.
Und wenn die Norweger ihre Form halten, wird Inter auch nicht der letzte Klub sein, der es mit den Fußballern vom Polarkreis zu tun bekommt.
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(SID)
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Quelle: Perform
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