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Coppa Italia: Inter Mailand ringt AC Milan im Halbfinal-Hinspiel ein Remis ab - kein Sieger im Stadt-Derby
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Publiziert 01/03/2022 um 22:54 GMT+1 Uhr
Kein Sieger im ersten Teil des Mailänder Stadt-Derbys in der Coppa Italia: Der AC Milan und Inter Mailand haben sich im Halbfinal-Hinspiel am Dienstagabend torlos getrennt und damit jeweils die Chance auf einen Finaleinzug gewahrt. Das Rückspiel findet am 20. April, ebenfalls im Giuseppe-Meazza-Stadion, statt. Der herausragende Akteur in einer umkämpften Partie war Inter-Keeper Samir Handanovic.
Davide Calabria (l./AC Milan) im Zweikampf mit Robin Gosens (Inter Mailand)
Fotocredit: Imago
Bereits zum dritten Mal in dieser Saison kam es zum prestigeträchtigen Derby della Madonnina, dem Aufeinandertreffer der italienischen Stadtrivalen AC Mailand und Inter Mailand. Vor der Kulisse von San Siro stand das Hinspiel im Halbfinale der Coppa Italia auf dem Programm.
Inter begann zwar mit gutem Pressing, jedoch gelang es dem AC Milan schnell, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Bereits in der zehnten Minute führte ein Schnitzer in der Inter-Abwehr fast zur Führung. Rade Krunic eroberte den Ball und bediente Alexis Saelemaekrs, doch der Belgier vergab trotz freier Schussbahn leichtfertig die Chance (10.).
Keine Minute später lief dann Theo Hernandez für die Rossoneri fast frei auf Torhüter Samit Handanovic zu, doch auch er schob den Ball knapp am linken Pfosten vorbei (11.).
Inter fand über weite Strecken keine Mittel gegen den kombinationsstarken Rivalen, und kam nur durch Konter vereinzelt zu gefährlichen Situationen. Nach einer schönen Flanke von Ivan Perisic konnte Milan-Innenverteidiger Alessio Romagnoli im letzten Moment vor Edin Dzeko retten (23.). Kurz darauf musste der Abwehrchef jedoch verletzt ausgewechselt werden (26.).
Unmittelbar vor der Pause eröffnete sich erneut eine Doppelchance für den AC Mailand, doch Krunic schoss in aussichtsreicher Position über das Tor (40.), ehe Saelemaekers wenig später aufgrund mangelhafter Ballmitnahme im Sechzehner eine weitere Chance liegen ließ (44.).
Im zweiten Durchgang zeigte sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit. Direkt nach Wiederanpfiff prüfte der starke Rafael Leão Inters Torwart Samir Handanovic mit einem Weitschuss, doch der slowenische Keeper hielt seinen Kasten mit einer klasse Parade sauber (47.).
Wenig später gab es die nächste Doppelchance für Rossoneri. Nach einer schönen Kombination zwischen Ismael Bennacer und Leão landete der Ball bei Olivier Giroud, der perfekt für Saelemaekers ablegte. Doch der Belgier vergab auch diese Topchance mit einem halbherzigen Versuch aus kurzer Distanz (49.).
In der Folge kontrollierte der AC Milan die Begegnung, wähnte sich jedoch stellenweise etwas zu sehr in Sicherheit. So wäre es Inters Denzel Dumfries um ein Haar gelungen, mit einer Hereingabe Dzeko am Fünfer zu bedienen, aber Pierre Kalulu hatte aufgepasst und konnte den Ball in letzter Sekunden (76.) entschärfen.
Milan brachte mit Brahim Diaz, Junior Messias und Ante Rebic drei frische Offensivspieler für die Schlussphase, doch auch diese vergaben einen aussichtsreichen Konter in Überzahl durch mangelnde Konzentration im Abschluss (77.).
Am Ende blieb es beim 0:0 - ein Ergebnis, das für den AC Milan aufgrund der vergebenen Chance zu wenig ist. Dennoch dürften beide Teams mit dem Unentschieden gut leben können, denn das torlose Remis lässt alle Möglichkeiten offen für das Rückspiel.
Die Stimmen:
Stefano Pioli (Trainer AC Milan): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht und waren das bessere Team. Unter dem Strich ist es ein gutes Ergebnis für das Rückspiel, aber die Mannschaft hätte sich heute den Sieg verdient gehabt."
Simone Inzaghi (Trainer Inter Milan): "Ich denke, beide Teams haben gewusst, das viel auf dem Spiel steht und daher nicht alles riskiert. Das Unentschieden geht in Ordnung, aber wir müssen daran arbeiten, wieder unsere Brillanz und Form zurückzuerlangen. Bis zum Rückspiel werden wir das bestimmt schaffen."
Der Tweet zum Spiel:
Beide Teams wahrten mit dem torlosen Remis alle Chancen auf den Einzug in das Pokalfinale.
Das fiel auf: Saelemaekers und seine Chancen
Es war nicht der Abend des belgisches Flügelspielers. Dieser hatte zahlreiche Möglichkeiten, schaffte es jedoch nicht, den Ball im Tor unterzubringen.
Die Statistik:403
Seit über 400 Minuten muss Inter Mailand wettbewerbsübergreifend nun bereits auf einen eigenen Torerfolg warten. Dennoch stellt der amtierende Meister die beste Offensive in der Serie A. Doch auch am Dienstagabend machte sich über weite Strecke die derzeitige Harmlosigkeit im Angriffsspiel der Nerazzurri bermerkbar.
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