Juventus Turin nach Rassismus-Skandal mit Zuschauerausschluss bestraft - Sperre für Romelu Lukaku bleibt bestehen

Nach den rassistischen Beleidigungen gegen Inter Mailands Stürmerstar Romelu Lukaku ist der italienische Rekordmeister Juventus Turin mit einem Zuschauerteilausschluss belegt worden. Der untere Rang der Südtribüne im Allianz Stadium muss für ein Spiel gesperrt werden. Das teilte die Serie A am Donnerstag mit. Lukakus Sperre bleibt darüber hinaus bestehen.

Juventus wurde mit einem Zuschauerausschluss bestraft

Fotocredit: Getty Images

Im Halbfinal-Hinspiel des italienischen Pokals am vergangenen Dienstag war Lukaku bei seinem Elfmeter zum 1:1-Endstand rassistisch beschimpft worden.
Nach seinem Tor wurde der Belgier mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Lukaku, bereits verwarnt, hatte nach dem Elfmeter vor den Juve-Fans den Ausgleich gefeiert - dabei salutierte er und legte den Zeigefinger auf den Mund.
Der 29-Jährige hoffte aufgrund der Umstände auf eine Rücknahme des Platzverweises. Die Serie A, die den Pokal organisiert, bestätigte die Rote Karte und die daraus folgende Sperre allerdings.
Lukaku muss für ein Spiel zusehen. Das Rückspiel um den Einzug ins Coppa-Italia-Finale findet am 26. April in Mailand statt.
(SID)
picture

"Brauche eine Nacht": Tuchel will keine Systemfrage stellen

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung