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DFB-Pokal: Stuttgart zittert sich gegen Hansa Rostock in Runde zwei
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Publiziert 12/08/2019 um 20:26 GMT+2 Uhr
Der VfB Stuttgart steht in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Das Team von Trainer Tim Walter setzte sich knapp mit 1:0 (1:0) gegen den Drittligisten FC Hansa Rostock durch. Das Tor des Tages erzielte Neuzugang Hamadi Al Ghaddioui in der 19. Minute. Der VfB hatte bei seinem Auftritt in der ersten Pokalrunde mit den aufopferungsvoll kämpfenden Rostockern über die komplette Spielzeit große Mühe.
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So lief das Spiel:
Stuttgart bestimmte wenig überraschend zu Beginn das Geschehen mit dem Ball, Rostock verteidigte hingegen mit viel Intensität sowie enger Staffelung und lauerte auf Umschaltmomente. Daraus ergaben sich auch früh die ersten beiden Abschlüsse für die Gastgeber durch Korbinian Vollmann (8., 9.), die Fabian Bredlow im Tor der Stuttgarter aber sicher entschärfte. Stuttgart agierte zunächst sehr fehleranfällig und begünstigte damit die Tempogegenstöße des Gegners.
Mit der ersten Chance erzielte Stuttgart allerdings die Führung: Die Schwaben führten eine Ecke schnell aus, Daniel Didavi flanke die Kugel an den Fünfer und Hamadi Al Ghaddioui nickte mustergültig ein. Trotz der Führung blieb es aber dabei: Stuttgart kam mit dem Ball kaum voran und ließ sich das Spiel der Rostocker aufzwingen, die mit viel Einsatz das gefälligere Team waren – auch wenn sich daraus keine nennenswerten Chancen ergaben.
Nach extrem dürftiger Leistung im ersten Abschnitt begann Stuttgart die zweite Hälfte zwingender und druckvoller. Die Gäste verlagerten das Spielgeschehen zunächst überwiegend in die Hälfte der Rostocker, nur Chancen sprangen für Stuttgart nicht heraus. Dafür aber für Rostock: Der eingewechselte John Verhoek verpasste nach Flanke per Kopf nur knapp den Ausgleich (60.).
Mit der Großchance erarbeite sich Rostock zurück ins Spiel. Die Partie wurde in der Folge wilder und hektischer, es ging hin und her, allerdings zumeist zwischen den Sechzehnern – Torchancen blieben in dieser Begegnung Mangelware. Zudem wurde es zunehmend ruppiger, viele Unterbrechungen nahmen den Spielfluss. In der Schlussphase wechselte Rostock offensiv und suchte unermüdlich den Weg nach vorne, es fehlte nur an Durchbrüchen. Stuttgart rettete am Ende die Führung über die Zeit.
Die Stimmen:
Jens Härtel (Trainer Hansa Rostock): "Im Fußball zählen Tore, Stuttgart hat das gemacht - wir nicht. Wir haben gut gespielt, aber der Ball wollte nicht rein. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat den Matchplan gut umgesetzt."
Das fiel auf: Einmal nicht auf der Höhe ...
Ein unachtsamer Moment machte letztendlich den guten Auftritt der Rostocker zunichte. Vor dem 1:0-Siegtreffer durch Hamadi Al Ghaddioui reklamierte man energisch auf Abstoß und verlor den Fokus für das Geschehen an der Eckfahne. Dort führte Santiago Ascacibar den Eckball schnell und kurz auf Daniel Didavi aus, der unbedrängt die Kugel an den Fünfer zum Torschützen flankte. Rostock war zu jener Phase noch unsortiert und quasi Zuschauer beim Spielzug der Stuttgarter. Die Eckball-Entscheidung war zudem korrekt: Sven Sonnenberg hatte im Duell mit Ascibar den Ball mit dem Fuß als letzter berührt. Alle Empörung war unbegründet – und den Gegentreffer gab es obendrein dazu.
Der Tweet zum Spiel:
Fragwürdige Message aus dem Fanblock der Rostocker.
Die Statistik: 1
Bislang gab es im Pokal für Stuttgart gegen Rostock nichts zu gewinnen. Viermal trafen beide Teams aufeinander, stets setzte sich der Ostseeklub durch – unter anderem auch in der ersten Pokalrunde des Vorjahres. Mit dem 1:0-Erfolg endete diese Negativserie für den VfB.
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