Hoffen auf DFB-Ausnahme - Delmenhorst und Werder wollen Pokal-Heimrecht tauschen

Der Fünftligist SV Atlas Delmenhorst möchte nach Absprache mit Erstrunden-Pokalgegner Werder Bremen sein Heimrecht an den Bundesligisten abtreten und im Weserstadion spielen. "Dann wird es ein Jahrhundertspiel für uns. Wir sind doch Nachbarn, da würden Kindheitsträume in Erfüllung gehen" sagte Delmenhorsts Teammanager Bastian Fuhrken.

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Die beiden Klubs sind nur 13 Kilometer voneinander entfernt. Für einen solchen Tausch bräuchten beide Vereine aber eine Ausnahmegenehmigung seitens des DFB. Grundsätzlich ist ein derartiger Wechsel nach den DFB-Durchführungsbestimmungen nicht zulässig.
Das städtische Delmenhorster "Stadion an der Düsternortstraße" bietet nur 6000 Zuschauern Platz und müsste für diese Partie sicherheitstechnisch erheblich aufgerüstet werden. Am Montag allerdings ging noch kein Antrag beim DFB ein. Daher gab der Verband auch keine Stellungnahme zu dem möglichen Gesuch ab.

Kohfeldts Rückkehr

Als weitere Alternativen wären Stadien in Bremerhaven, Oldenburg und Osnabrück denkbar. Für Werder-Trainer Florian Kohfeldt allerdings wäre ein Pokalspiel in Delmenhorst eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Der Bremer Coach wuchs in Delmenhorst auf und machte dort sein Abitur, ehe er als Nachwuchstorhüter vom TV Jahn Delmenhorst zum SV Werder wechselte.
Die Partien der ersten Pokal-Hauptrunde werden zwischen dem 9. und 12. August ausgetragen.
(SID)
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