Thomas Müller war schon wie seine enttäuschten Teamkollegen in die Kabine verschwunden, kam aber tapfer noch einmal auf den Rasen des Holstein-Stadions zurück und stellte sich den Fragen der Journalisten.

"Es war eine eingeschworene Truppe. Nichtsdestotrotz hätten wir das Spiel gewinnen müssen. In der zweiten Halbzeit hatten wir vier, fünf Ping-Pong-Aktionen im Strafraum, wo das Spielglück gefehlt hat. Am Ende steht das Ausscheiden, was extrem bitter ist", analysierte der 31-Jährige nach der bitteren 7:8-Niederlage im Elfmeterschießen gegen Holstein Kiel zunächst sehr sachlich im "ARD"-Interview.

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Doch bei einer Frage der Reporterin Valeska Homburg nach der Stimmung in der Kabine verlor Müller die Contenance: "Ja, Sie lachen jetzt hier! Natürlich haben sie gelacht. Was denken Sie denn, wie die Stimmung ist?", blaffte der Bayern-Star in Richtung der Interviewenden: "Wir sind bedient. Das können Sie sich ja vorstellen."

Danach verabschiedete sich der genervte Offensiv-Star und überließ dem überglücklichen Kiel-Trainer Ole Werner das Mikrofon.

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