Sascha Mölders weiter: "Und da tue ich mich schwer damit, wenn Schalke 04 auf meinem Trikot steht und deswegen habe ich es abgeklebt." In dem Interview war gut zu sehen, dass der 'Schalke'-Schriftzug bei FC Schalke 04 auf Mölders vorderer Trikotseite von einem weißen Band überdeckt wurde.
Der Stürmer wurde in Essen geboren und spielte dort in seinen Anfangsjahren für Schwarz-Weiß und Rot-Weiss Essen. Zwischen Rot-Weiss und dem FC Schalke besteht eine Rivalität, die aktuell in der Regionalliga West zwischen der ersten Essener und der zweiten Schalker Mannschaft ausgetragen wird.
Umso mehr freute sich Mölders nun mit seinem TSV 1860 das große Schalke mit 1:0 aus dem DFB-Pokal geschmissen zu haben. "Es ist ja bekannt, ich als Essener Junge gewinne gegen Schalke natürlich besonders gerne. Nein Spaß, ich glaube, wir haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht und von der ersten Minute an super gespielt. Ich glaube, wir können nach dem 1:0 das 2:0 machen. Da braucht sich Schalke nicht zu beschweren", sagte Stürmer nach dem Überraschungscoup im Grünwalder Stadion, an dem er mit seiner Vorlage zum Siegtreffer von Stefan Lex maßgeblichen Anteil hatte.
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"Ich glaube, in der ersten Halbzeit haben sie kaum Mittel gefunden, um richtig nach vorne zu kommen. Jeder hat sein Bestes gegeben und das zeigt uns, dass wir vergangene Saison nicht umsonst bis zum letzten Spieltag um den Aufstieg gespielt haben", so der Angreifer weiter, der direkt schon auf wieder auf die 3. Liga blickte: "Nur gilt es für uns jetzt die Unentschieden abzustellen, wir müssen schauen, dass wir gewinnen. Wir wissen auch, am Samstag wird es ein schweres Spiel für uns gegen Freiburg II."

DFB-Pokal: Sascha Mölders klebt Schalke auf seinem 1860-Trikot ab

Fotocredit: Imago

Mölders wünscht sich den FC Bayern oder den FC Augsburg

Zuvor wollte er aber nochmal den Pokal-Erfolg aufsaugen: "Aber heute war geil, wir genießen es. Mit den Zuschauern war das einfach Wahnsinn."
Die Münchner stehen damit erstmals seit fünf Jahren wieder im DFB-Pokal-Achtelfinale. Mölders hat auch direkt schon ein Wunschlos beziehungsweise sogar zwei: "Ich bin 36, ich wünsche mir nochmal einen Bundesligisten. Am liebsten in der nächsten Runde das große Derby (gegen den FC Bayern, Anm. d. Red.) oder gegen den FC Augsburg, da würde ich mich auch nochmal freuen."
Mölders spielte von 2011 bis 2016 für die Augsburger und ist zudem der erste Bundesliga-Torschütze in der Geschichte des FCA. Damit sich einer seiner beiden Wünsche erfüllen kann, müssten sich jedoch Augsburg und der FC Bayern erstmal für das Achtelfinale qualifizieren.
Der FCA spielt am Mittwoch bei Liga-Konkurrent VfL Bochum (18:30 Uhr im Livescoring auf Eurosport.de). Der deutsche Rekordmeister muss um 20:45 Uhr bei Borussia Mönchengladbach antreten (Die Partie im Liveticker auf Eurosport.de).
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