Dominik Szoboszlai hatte nach dem Triumph in Berlin mit einer Pyrofackel in der Hand gejubelt - nun ermittelt der DFB
Publiziert 06/06/2023 um 11:51 GMT+2 Uhr
Nach der erfolgreichen Titelverteidigung im DFB-Pokal am vergangenen Samstag gegen Eintracht Frankfurt droht RB Leipzig im Nachhinein doch noch Ungemach. So hat der Kontrollausschuss des DFB Ermittlungen gegen RB-Star Dominik Szoboszlai eingeleitet. Der Ungar hatte nach dem Abpfiff mit einer Pyrofackel in der Hand vor der Kurve mit den Leipziger Fans gefeiert.
Dominik Szoboszlai droht eine Strafe
Fotocredit: Getty Images
Beim 2:0-Erfolg der Sachsen hatte Szoboszlai in der 85. Minute den Treffer zum Endstand erzielt. Kurz nach Abpfiff gab es bei der Mannschaft von Marco Rose dann kein Halten mehr.
Ausgelassen feierten Christopher Nkunku und Co. den zweiten Pokal-Sieg hintereinander. Immer mittendrin: Szoboszlai. Der 22-Jährige tanzte und jubelte gemeinsam mit seinen Mannschaftskameraden im Berliner Olympiastadion vor der Kurve der mitgereisten Leipzig-Fans.
Dabei hielt der Ungar allerdings eine brennende Pyro-Fackel in der Hand. Eine Aktion, die dem Mittelfeld-Star nun teuer zu stehen kommen könnte. So berichtete zunächst die "Bild"-Zeitung über die Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses.
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Inzwischen bestätigte ein Sprecher des Deutschen Fußball-Bundes das Verfahren gegenüber der "Deutschen Presse-Agentur".
Szoboszlai kein Einzelfall
Immer wieder werden Fußball-Profis nach Feierlichkeiten mit Feuer-Elementen verurteilt. So mussten laut "Bild" die beiden damaligen Düsseldorfer Andreas Lambertz und Maximilian Beister nach dem Aufstieg in der Relegation 2012 gegen Hertha BSC 4000 Euro Geldstrafe bezahlen zur Einstellung des Verfahrens bezahlen.
Fortuna-Kapitän Lambertz wurde sogar vom Sportgericht für zwei Spiele gesperrt und zahlte noch einmal 5000 Euro Strafe.
Und auch der Torschützenkönig der letzten Bundesliga-Saison, Niklas Füllkrug, feierte den Aufstieg mit Werder Bremen vor einem Jahr etwas zu ausgelassen. Der Stürmer hatte vor der Kurve der Fans mit einem bengalischen Feuer hantiert. Der 30-Jährige musste sogar 25.000 Euro Strafe zahlen.
In Berlin hatten beide Fanlager während der Partie immer wieder Pyrotechnik gezündet. Red-Bull-Chef Oliver Mintzlaff hatte noch in der Halbzeitpause des Finales das Verhalten der Anhänger im Interview mit dem "ZDF" kritisiert: "Das ist unschön und hat im Fußball nichts verloren. Es betrifft beide Mannschaften. Das müssen wir für uns aufarbeiten."
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Quelle: Perform
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