DFB-Pokal: Jamal Musiala verweigert Christian Streich Handschlag - Bayern-Star nach Aus gegen Freiburg im Fokus

Der FC Bayern München ist am Dienstagabend im Viertelfinale des DFB-Pokals am SC Freiburg gescheitert (1:2). Die Entscheidung fiel erst tief in der Nachspielzeit, Lucas Höler verwandelte einen fälligen Handelfmeter - verschuldet von Jamal Musiala. Wenige Augenblicke nach dem Abpfiff stand letzterer erneut im Fokus: Bayerns Youngster verweigerte Freiburg-Coach Christian Streich den Handschlag.

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Quelle: Perform

Es war die Szene, die den Pokalabend in München spät entscheiden sollte. In der dritten Minute der Nachspielzeit sprang Jamal Musiala rund 15 Meter vor dem Tor mit hoch erhobenen Armen in eine Direktabnahme von Nicolas Höfler. Der 20-Jährige spielte den Ball mit der Hand, Schiedsrichter Harm Osmers blieb nichts anderes übrig - Elfmeter!
Lucas Höler nahm sich der Sache an und schoss Freiburg nach einem beherzten und taktisch einwandfreien Auftritt gegen den Rekordmeister ins Pokal-Halbfinale. Musiala, der erst in der 64. Minute eingewechselt worden war, blieb während der Freiburger Feierlichkeiten indes nur der bittere Gang in die Katakomben. Mit leerem Blick stapfte er über den Rasen der Allianz Arena - dann kam es zur Aufreger-Szene nach dem Spiel.
Christian Streich, der nach dem ersten Sieg der Vereinsgeschichte in München allen Grund zum Jubeln gehabt hätte, hielt einen Moment inne und suchte das Gespräch mit Pechvogel Musiala. Der 57-Jährige wollte dem deutschen Nationalspieler an den Arm fassen, dieser wich der Berührung des Freiburg-Coach jedoch kurzerhand aus, drehte den Oberkörper weg und zeigte ihm die kalte Schulter.
Streich rief Musiala daraufhin noch einige Worte hinterher, doch der Münchner Mittelfeldmann zeigte keine Reaktion.

Mitspieler stehen Musiala nach Elfmeter-Drama bei

Die Szene sorgte anschließend in den Sozialen Medien für viel Gesprächsstoff. Unter anderem wurde Musiala sogar unsportliches Verhalten vorgeworfen. Was in jenem Moment in Musialas Kopf vorging und welche Worte Streich an den Youngster richtete, ist bislang aber nicht bekannt.
Den vom SC-Coach wahrscheinlich angebotenen Trost fand Musiala jedoch bei seinen Mitspielern. "Wir werden als Mannschaft ganz klar für ihn da sein", erklärte Thomas Müller im Anschluss an die Partie.
Eine Gelgenheit zur Aussprache bietet sich Musiala und Streich jedenfalls bereits am kommenden Samstag. Dann reisen die Bayern nämlich zum 27. Spieltag der Bundesliga nach Freiburg - und wollen dabei wieder in die Erfolgsspur finden (15:30 Uhr im Liveticker).
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Quelle: Perform

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