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RB Leipzig schlägt TSG Hoffenheim im Achtelfinale des DFB-Pokals - Werner macht den Sack zu
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Publiziert 01/02/2023 um 19:53 GMT+1 Uhr
Titelverteidiger RB Leipzig hat das Achtelfinale des DFB-Pokals 3:1 (2:0) gegen die TSG 1899 Hoffenheim gewonnen. Emil Forsberg (8.) und Konrad Laimer (41.) sorgten für eine beruhigende Halbzeitführung der Hausherren. Der eingewechselte Winter-Neuzugang Kasper Dolberg erzielte den Anschluss (77.), Timo Werner machte alles klar (84.). Stanley Nsoki sah Gelb-Rot (Hoffenheim/86.).
Rose bricht Lanze für Werner: "Auch 180 Minuten draufgelassen"
Quelle: Perform
Beim Abpfiff brandete kurz Jubel bei den Fans auf, Trainer Marco Rose klatschte seine Pokalspezialisten von RB Leipzig ab. Doch die Freude über den Einzug ins Viertelfinale des DFB-Pokals fiel verhalten aus. An einem getrübten Abend haben die Sachsen die nächste Hürde auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung genommen.
Leipzig gewann am Mittwoch das von einem medizinischen Notfall überschattete Achtelfinale gegen den schwachen Bundesliga-Rivalen TSG Hoffenheim mit 3:1 (2:0) und braucht noch zwei Siege für die vierte Finalteilnahme in fünf Jahren. Als Zeichen der Solidarität mit dem ärztlich versorgten Fan verzichteten die Anhänger weitgehend auf lautstarke Unterstützung.
"Ich habe mitbekommen, was da passiert ist. Wir hoffen das Beste für den Betroffenen und seine Familie", sagte Leipzigs Torschütze Emil Forsberg: "Wir sind geschockt und hoffen einfach nur, dass alles gut ist." Trainer Marco Rose fügte an: "Wir wünschen dem Fan im Krankenhaus, dass es ihm schnell besser geht."
Zugleich setzte RB seinen beeindruckenden Lauf fort: Das Rose-Team ist seit 17 Pflichtspielen ungeschlagen. Die TSG wartet weiter auf den ersten Pflichtspielsieg seit Oktober.
Hoffenheim-Torwart Baumann angefressen
"Wir sind eine gute Mannschaft, haben super Spieler. Aber das Selbstvertrauen fehlt aktuell", sagte Hoffenheims Neuzugang Thomas Delaney bei "Sky". "Die einfachen Gegentore müssen wir extremst schnell abstellen, sonst kriegen wir Probleme", warnte TSG-Torhüter Oliver Baumann: "Wir sind fast nur am Verlieren, das geht mir auf den Sack."
Forsberg (8.) und Konrad Laimer (41.) sorgten schon vor der Pause für die komfortable Führung des Champions-League-Achtelfinalisten. Kasper Dolberg (77.) verkürzte und sorgte kurzzeitig für Spannung in der Schlussphase - bis Timo Werner (84.) für Leipzig traf. Hoffenheims Stanley N'Soki (86.) sah kurz vor Ende Gelb-Rot.
Der Jubel nach den Toren durchbrach die ansonsten zumeist vorherrschende Stille auf den Rängen. Wegen eines medizinischen Notfalls schränkten die RB-Anhänger ihren Support ein. Am Stadioneinlass hatte vor dem Spiel eine Person reanimiert werden müssen. Sie wurde notärztlich versorgt und ins Krankenhaus gebracht.
Forsberg trifft sehenswert
Auf dem Rasen ließ Leipzig anfangs keine Zweifel an den eigenen Ambitionen aufkommen. Mit großem Selbstvertrauen und Offensivdrang kam Roses Team aus der Kabine. Gefährlich wurde es aber zunächst nicht, bis Forsberg nach starker Einzelleistung aus rund 20 Metern die Führung erzielte.
Die Atmosphäre wirkte sich auf das Spiel beider Mannschaften aus. Leipzig und Hoffenheim leisteten sich viele Unkonzentriertheiten und Fehler, selten stieß ein Team gefährlich ins letzte Drittel des Gegners vor. Laimer, der vor einem Wechsel zu Bayern München stehen soll, erhöhte dennoch.
Leipzig schien auch nach der Pause auf Kurs. Der TSG fiel offensiv wenig ein, auch die Einwechslung Delaneys hatte zunächst nicht den erhofften Effekt. RB kontrollierte in einer schwächer werdenden Begegnung das Geschehen, agierte aber oft fahrlässig und machte wenig aus dem spielerischen Übergewicht.
Das rächte sich, als die TSG durch Dolberg zum Anschluss kam und Mut schöpfte. In den Schlussminuten versuchte Hoffenheim, den Druck zu erhöhen. Die Leipziger Fans feuerten ihr Team nun etwas lauter an.
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(SID)
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Quelle: SID
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