FC Bayern: De Ligt am rechten Knie verletzt - Ausfall verschärft Münchner Probleme vor Klassiker beim BVB

Der FC Bayern München muss vor dem Bundesliga-Klassiker bei Borussia Dortmund am Samstag die nächste bittere Pille verdauen: Beim DFB-Pokal-Aus beim 1. FC Saarbrücken (1:2) verletzte sich Innenverteidiger Matthijs de Ligt bei einem Zweikampf am rechten Knie und musste nach nur 24. Minuten ausgewechselt werden. Für ihn übernahm Joshua Kimmich, der jedoch gegen den BVB gesperrt ist.

Matthijs de Ligt verletzt am Boden - 1. FC Saarbrücken vs. FC Bayern München

Fotocredit: Imago

Schock für den deutschen Rekordmeister FC Bayern München: Der niederländische Nationalspieler Matthijs de Ligt verletzte sich in der Anfangsphase des Pokalspiels beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken bei einer Grätsche im Zweikampf mit Fabio di Michele Sánchez am dabei angewinkelten rechten Knie und humpelte mit schmerzverzerrtem Gesicht in die Kabine.
Trainer Thomas Tuchel schlug die Hände vorm Gesicht zusammen, Präsident Herbert Hainer schüttelte auf der Tribüne den Kopf. "Ich hoffe, es ist nichts Schlimmes", meinte Thomas Müller nach der Pokalblamage: "Wir haben in der Innenverteidigung ja nicht die dickste Decke."
De Ligt war schon Ende September/Anfang Oktober drei Wochen ausgefallen. "Es ist wieder das gleiche Knie, wieder die gleiche Kapsel", sagte Trainer Tuchel: "Das ist im Moment sehr schmerzhaft, aber wir haben noch keine Diagnose."
Für de Ligt wurde Konrad Laimer eingewechselt, Joshua Kimmich rückte in die Innenverteidigung neben Min-Jae Kim.

FC Bayern mit großen Problemen in der Innenverteidigung

Der Kader der Münchner ist klein, Abwehrspieler Dayot Upamecano (Muskelverletzung im linken hinteren Oberschenkel) war erst zu Beginn der Woche ins Training zurückgekehrt und fehlte in Saarbrücken. Ob der Franzose bis Samstag (18:30 Uhr im Liveticker) fit ist, ist derzeit noch fraglich.
Kimmich ist bereits der dritte Aushilfsinnenverteidiger, den Bayern-Trainer Thomas Tuchel diese Saison aufbieten musste. In der ersten Pokalrunde bei Preußen Münster hatten Rechtsverteidiger Noussair Mazraoui und Mittelfeldspieler Leon Goretzka die Innenverteidigung gebildet.
Beide standen in Saarbrücken aber nicht im Kader; der Marokkaner war erkrankt, Goretzka laboriert an einem Handbruch, Einsatz am Wochenende fraglich.
Im Topspiel bei Borussia Dortmund muss zudem Kimmich rotgesperrt zusehen.
(mit SID)
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Quelle: Perform

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