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100 Millionen für Ousmane Dembélé? Hans-Joachim Watzke: "Halte ich für zu wenig"

Watzke bei Eurosport: "100 Millionen für Dembélé zu wenig"

06/08/2017 um 15:58Aktualisiert 06/08/2017 um 19:58

Hans-Joachim Watzke hat sich vor dem Supercup-Duell zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München bei Eurosport zu den Spekulationen um Ousmane Dembélé geäußert. Laut verschiedenen Medienberichten hat der FC Barcelona Interesse am 20-jährigen Franzosen. Bei den Katalanen könnte er Neymar ersetzen, der vergangene Woche für 222 Millionen zu Paris Saint-Germain gewechselt war.

Die "L'Équipe", Frankreichs größte Fußball-Zeitschrift, schrieb am Freitagabend, Barcelona habe sein Werben um Dembélé intensiviert. Der spanische Pokalsieger bereitet dem Bericht nach eine 100-Millionen-Euro-Offerte vor.

    Dass Dortmund bei einem solchen Angebot schwach werden könnte, schloss Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor dem Supercup gegen den FC Bayern aus. Im Gespräch mit Moderator Jan Henkel und Matthias Sammer bei Eurosport machte er klar, dass das kolportierte Mega-Angebot aus Barcelona für ihn gar nicht hoch genug sei.

    Das gelte auch für andere BVB-Stars:

    "Diese Summe halte ich für zu wenig, ob das jetzt "Auba" (Pierre-Emerick Aubameyany Anm. d. R.) oder Ousmane Dembélé ist. "

    Für Dembélé liegt kein Angebot vor

    Eine offizielle Anfrage gebe es laut Watzke auch nicht.

    Der 58-Jährige sagte außerdem, dass es für den BVB eher um die mittelfristige sportliche Perspektive geht und nicht darum, schnellstmöglich hohe Ablösen zu generieren.

    Als warnendes Beispiel nannte er den VfL Wolfsburg. Der Klub gab Kevin De Bruyne 2015 für die Rekordsumme von 74 Millionen Euro ab, brach in den Folgejahren allerdings sportlich ein.


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