Diego Maradona wurde ohne Herz bestattet - Ultras-Gruppe wollte dem Leichnam das Herz entnehmen

Kurz vor dem ersten Todestag des argentinischen Fußballers Diego Maradona hat sein Arzt Nelson Castro in der argentinischen Talkshow "La Mesa de Juana Viale" neue Erkenntnisse zur Bestattung des Argentiniers veröffentlicht. Demnach sei Maradona ohne sein Herz beerdigt worden. Eine Ultras-Gruppe von Gimnasia La Plata plante, "auf dem Friedhof einzubrechen und ihm das Herz zu entnehmen."

Diego Maradona

Fotocredit: Getty Images

Die Angst vor einem möglichen Diebstahl und die Sorge vor einer Grabschändung sei jedoch nur einer der Gründe gewesen, dem Argentinier das Herz vorher schon zu entnehmen.
"Sein Herz wurde ohnehin entnommen, um bei der Obduktion die Gründe für seinen Tod herausfinden zu können", erklärte Castro. "Nach meiner Information ist er daraufhin ohne Herz bestattet worden", so Castro weiter.
Bei der Obduktion sei außerdem heraus gekommen, dass das Herz des Argentiniers ungewöhnlich groß gewesen ist. "Sein Herz wog ein halbes Kilo, während ein gewöhnliches Herz 300 Gramm wiegt", berichtete Castro und deutete dies als eine Folge der wiederholten Herzstillstände.
So konnte Maradona laut Castro auch länger leben, als es von seinem Gesundheitszustand zu erwarten war: "Sein Körper hatte eine bemerkenswerte Resistenz aufgebaut".
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Quelle: Perform

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