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Deutschland | So plant Bundestrainer Joachim Löw seine EM-Elf
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Publiziert 18/11/2019 um 15:19 GMT+1 Uhr
Die Wunschelf von Bundestrainer Joachim Löw für die EM 2020 steht gut acht Monate vor Turnierbeginn etwa zur Hälfte fest. Bereits fünf Spieler dürften ihren Platz sicher haben. Darunter Torhüter Manuel Neuer und Mittelfeldspieler Joshua Kimmich beim FC Bayern. Im Kampf um die noch freien Plätze bekommen einige Reservisten zum Jahresabschluss eine Bewährungschance.
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Zumindest optisch waren die "Gäste" bei der kleinen Feier zur erfolgreichen EM-Qualifikation in der noblen Villa Kennedy klar zu erkennen. Während die Nationalspieler und die Coaches in Trainingsklamotten für das Gruppenbild posierten, trugen Julian Draxler, Antonio Rüdiger, Thilo Kehrer und Kevin Trapp zivil.
Man sei dennoch "ein TEAM", wie der DFB via Twitter nach dem Kurzbesuch des angeschlagenen Spieler-Quartetts verlauten ließ. Und doch herrscht in diesem Team - wie in allen Profimannschaften auch - ein großer Konkurrenzkampf.
Die Zeit drängt - Kroos macht Druck
Das Gerangel um die elf Startplätze ist in vollem Gange, viel Zeit bleibt bis zur EURO 2020 (12. Juni bis 12. Juli) nicht mehr. Nur noch fünf Länderspiele bis zum Turnierstart seien "nicht viel", sagte Toni Kroos, "da muss man jede Minute nutzen."
Im letzten Spiel des Jahres am Dienstag (ab 20:45 Uhr im Liveticker) in Frankfurt gegen Nordirland gibt Bundestrainer Joachim Löw einigen Reservisten eine Bewährungschance.
Marc-Andre ter Stegen, Jonas Hector, Jonathan Tah und Julian Brandt dürften in die Startelf rücken. Der gesetzte Kroos betonte, dass diese Rotation auch im Sinne der Leistungsträger sei:
Fünf Stars haben Stammplatz sicher
Fest steht: Fünf Spieler haben ihre Stammplätze sicher, sollten sie sich nicht verletzen oder in ein großes Formtief fallen. Die Nummer eins im Tor ist wieder klar Manuel Neuer. Als neuer Abwehrchef hat sich Matthias Ginter festgespielt.
Im defensiven Mittelfeld ist Joshua Kimmich gesetzt, neben oder vor ihm darf Toni Kroos das Spiel organisieren. Im Angriff hat Serge Gnabry von Löw bereits eine Startelf-Garantie ausgesprochen bekommen ("Gnabry spielt immer").
Außerdem ist bekannt, dass Löw fest mit Leroy Sane plant. Teammanager Pep Guardiola von Manchester City nannte kürzlich den "Dezember, Januar, Februar" als Datum für den Wiedereinstieg ins Training. Sollte der Offensivspieler annähernd an seine Form vor der Kreuzbandverletzung anknüpfen, ist er auf dem linken Flügel im DFB-Team gesetzt.
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Süle bleibt der Joker
Ähnlich groß sind die Chancen auf einen Offensiv-Startplatz für den zurzeit angeschlagenen Marco Reus, Timo Werner muss dagegen trotz seiner ausgezeichneten Torquote bei RB Leipzig zittern. Antonio Rüdiger hat im Kampf um den zweiten Innenverteidiger-Platz trotz seiner Verletzungsprobleme noch die Nase vorn. Doch sein Konkurrent Tah kann gegen Nordirland Pluspunkte sammeln. Auf den Außen sind momentan die Leipziger Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg die Platzhalter.
Niklas Süle ist in Löws Startelf-Rechnung der Joker. Der Abwehrspieler von Bayern München ist hochmotiviert, nach seinem Kreuzbandriss rechtzeitig bis zur Endrunde fit zu werden. Er werde "keinen Druck" ausüben, betonte Löw. Den Druck haben andere.
(SID)
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