EM-Finale: Roy Keane kritisiert Raheem Sterling und Jack Grealish nach Elfmeter-Desaster gegen Italien

Roy Keane hat nach dem Endspiel zwischen England und Italien die englischen Stars um Raheem Sterling und Jack Grealish scharf kritisiert. Ausschlaggebend war, dass der erst 19 Jahre alte Bukayo Saka zum entscheidenden Elfmeter antreten musste, anstatt einer der Routiniers. Keane, der in seiner Karriere insgesamt zwölf Jahre für Manchester United im Einsatz war, zeigte dafür kein Verständnis.

Raheem Sterling (rechts; England) im EM-Finale gegen Italien

Fotocredit: Imago

"Wenn man Sterling oder Grealish ist, kann man da nicht einfach sitzen und zusehen, wie stattdessen ein junges Kind vor einem zum Elfmeter geht", sagte der Ire bei "ITV". "Das kann man nicht."
Der 49-Jährige fuhr fort: "Sie haben viel mehr Erfahrung. Sterling hat zwei Pokale gewonnen. Sie hätten sich vor den Jungen stellen müssen und Verantwortung übernehmen."
Grealish reagierte auf die Kritik und schrieb bei "Twitter", dass er den Elfmeter schießen wollte.
"Ich habe gesagt, dass ich antreten will!", so der 25-Jährige: "Der Trainer hat im Verlauf des Turniers so viele richtige Entscheidungen getroffen und das hat er auch heute Abend getan. Aber ich werde nicht zulassen, dass Leute behaupten, dass ich keinen Elfmeter schießen wollte, obwohl ich gesagt habe, dass ich will!"
Saka verschoss den Elfmeter. Zuvor konnten bereits Marcus Rashford und Jadon Sancho für die Engländer nicht verwandeln.
Englands Coach Gareth Southgate übernahm anschließend die Verantwortung für die Niederlage. "Was die Elfmeter angeht, ist es meine Entscheidung, und ich muss dafür geradestehen", so der 50-Jährige.
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Quelle: Perform

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