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EM: Italiens Kapitän Giorgio Chiellini belegte Englands Bukayo Saka offenbar mit einem "Fluch" vor dem Elfmeterschießen
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Publiziert 14/07/2021 um 09:17 GMT+2 Uhr
Nach dem EM-Triumph über die Engländer haben einige italienische Spieler im Nachgang überraschende Details aus der Partie enthüllt. So auch Italiens Kapitän Giorgio Chiellini, der zugab, England-Youngster Bukayo Saka mit einem "Fluch" belegt zu haben, als dieser im Finale der Euro 2020 den entscheidenden Elfmeter verschoss. Zuvor fiel der Abwehrhüne schon mit einem Foul am englischen Teenager auf.
Italiens Kapitän Giorgio Chiellini (r.) und England-Youngster Bukayo Saka (l.)
Fotocredit: Getty Images
Der Stürmer hätte treffen müssen, um die Three Lions weiter im Elfmeterschießen zu halten. Sein Versuch scheiterte am italienischen Torhüter Gianluigi Donnarumma, der parierte und den Italienern den Europameistertitel bescherte.
Was hatte der Verteidiger gesagt? Auf eine Frage von "ESPN" antwortete Chiellini: "Hallo Christian, ich bestätige alles! Kiricocho!"
Und tatsächlich: Ein Video der UEFA belegt, dass der Abwehrspieler das Wort kurz vor Donnarummas titelverdächtiger Parade gegen Saka ruft.
Doch was hat es mit dem besagten Wort auf sich? Juan Carlos "Kiricocho", nach einigen Versionen der Geschichte auch "Quiricocho", war ein Hardcore-Fan des argentinischen Klubs Estudiantes de la Plata in den 1980er Jahren.
Chiellini-Fluch bezieht sich auf Legende von "Kiricocho"
Der Anhänger besuchte sogar einige Trainingseinheiten seines Vereins, als Estudiantes-Cheftrainer Carlos Bilardo bemerkte, dass sich seine Spieler immer auf mysteriöse Art und verletzten, wenn Kiricocho anwesend war.
Bilardo, so besagt es die Geschichte, wies Kiricocho fortan an, die Trainingseinheiten der Estudiantes-Gegner zu besuchen - in der Hoffnung, seine Kräfte zu nutzen, um seiner Mannschaft zu helfen.
Die Legende von "Kiricocho" hat sich seitdem in der ganzen Fußballwelt verbreitet. Spieler benutzen das Wort inzwischen routinemäßig, wenn sie ihre Gegner verfluchen wollen.
Und das offenbar mit Erfolg, wie der Anführer der Azzuri im EM-Finale augenscheinlich demonstriert hat - vielleicht gehört aber auch einfach ein bisschen Aberglaube dazu.
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