EM: Torsten Frings nimmt Leroy Sané in Schutz, Mehmet Scholl kritisiert Bayern-Star scharf

Leroy Sané hat im EM-Spiel gegen Ungarn eine enttäuschende Leistung gezeigt. Der 25-Jährige wurde anschließend für sein schwaches Auftreten scharf kritisiert. Der ehemalige Nationalspieler Torsten Frings nahm den Bayern-Star hingegen in Schutz: "Es war insgesamt kein gutes Spiel der deutschen Mannschaft. Jetzt wieder auf Sané einzuprügeln, ist vielleicht auch nicht das Richtige."

Kimpembe et Kanté font barrage à Sané

Fotocredit: Getty Images

Sané bekam überraschend den Vorzug vor Leon Goretzka und ersetzte den angeschlagenen Thomas Müller, konnte der Erwartungshaltung aber nicht gerecht werden.
Frings meinte gegenüber "Sky": "Er (Sané, Anm. d. Red.) hat sicherlich kein gutes Spiel gemacht, das muss man einfach ganz klar so sagen. Jeder schießt sich gerade ein bisschen auf den Leroy ein", so der 44-Jährige und fügte hinzu: "Ich muss aber dazu sagen, dass auch ein Havertz oder ein Gnabry kein gutes Spiel vorne gemacht haben." Auch Gosens sei so gut wie gar nicht zu sehen gewesen.
Der Ex-Profi vertritt die Meinung, dass es nicht das Richtige sei, auf Sané "einzuprügeln". Frings erklärte: "Er hat ein schlechtes Spiel gemacht, das weiß er selbst."
Ob Sané im Achtelfinale gegen England erneut in der Startelf steht, ist fraglich. Denn auch Bundestrainer Joachim Löw habe schließlich das Spiel gesehen. Frings ist sich daher sicher, dass Löw "für die nächsten Spiele auch handeln" wird.

Scholl ledert gegen Sané

Ein anderer ehemaliger Profi hatte hingegen keine aufmunterten Worte für Sané übrig. Im Gegenteil: Mehmet Scholl ging mit dem Flügelspieler hart ins Gericht. Der 25-Jährige habe "wie ein Running Gag" gespielt, meinte der ehemalige Bayern-Profi gegenüber "Bild" und stellte die rhetorische Frage: "Was soll ich dazu sagen? Das ist ja nix."
Der 50-Jährige verglich den Offensivspieler mit Teamkollege Kai Havertz und kam zu dem Urteil: "Der ist produktiver in 90 Minuten als Leroy in drei Spielen."
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Quelle: SNTV

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