EM 2024: Ehefrau von Merih Demiral meldet sich bei Wolfsgruß-Kontroverse zu Wort - "Mein Mann ist kein Rassist"

Der "Wolfsgruß" des türkischen Nationalspielers Merih Demiral im EM-Achtelfinale gegen Österreich erhitzt seit Tagen die Gemüter. Die türkische Community ist gespalten, die UEFA schaltete sich ein und sperrte den 26-Jährigen für zwei Partien - selbst auf politischer Ebene sorgte die Geste für diplomatische Spannungen. Nun meldete sich die Ehefrau des Fußballers in einem "Blick"-Interview zu Wort.

Frau von Merih Demiral springt Türkei-Star nach rassistischer Geste zur Seite

Fotocredit: Getty Images

"Mein Mann ist kein Rassist", sagte die 34-Jährige in einem am Freitag veröffentlichten Bericht und verteidigte ihren Ehemann nach dessen kontroversen Jubel, den der Doppeltorschütze nach seinem zweiten Treffer am Dienstagabend gezeigt hatte.
Damit hatte sich Demiral weltweit in die Schlagzeilen katapultiert, sein Wolfsgruß überschattete geradezu den 2:1-Achtelfinalerfolg des türkischen Teams.
Zwar behauptete der Innenverteidiger, sein Jubel habe keine politische Botschaft gehabt. Die Geste wird allerdings auch als Erkennungszeichen der "Grauen Wölfe" genutzt: Türkische Ultranationalisten, die in Deutschland als rechtsextremistisch eingestuft werden.
Doch Demiral, Vater zweier Kinder, sei "liebenswürdig, offen und tolerant", beteuerte seine Ehefrau. Die Werte, die das Paar gemeinsam vermittele, seien Toleranz, Herzlichkeit, Liebe und Großzügigkeit.
Auch in einem Post auf Instagram verteidigte Demirals Partnerin, eine Schweiz-Kosovarin, den für zwei EM-Begegnungen gesperrten Nationalspieler. Darin schreibt sie: "Vielfalt ist die Schönheit unserer Familie."
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Quelle: Perform


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