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Gregor Kobel nur Nummer zwei - Berater nach Entscheidung in Nationalteam wütend: "Sehr fader Beigeschmack"
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Publiziert 29/12/2023 um 16:00 GMT+1 Uhr
BVB-Keeper Gregor Kobel muss sich in der Schweizer Nationalmannschaft hinter Yann Sommer einreihen. Auch für die Europameisterschaft legte sich Nationaltrainer Murat Yakin schon auf den Keeper von Inter Mailand als Nummer eins fest. Kein Verständnis dafür hat Kobel-Berater Philipp Degen. "Diese Entscheidung zu diesem Zeitpunkt setzt das Leistungsprinzip praktisch außer Kraft", meinte er bei "Sky".
Gregor Kobel
Fotocredit: Getty Images
"Gregor ist einer der besten Keeper der Welt und man sagt ihm, dass seine Leistungen nicht relevant sind - das halte ich für ein ganz schlechtes Zeichen", so der Spielerberater weiter.
Sommer ist seit 2014 der Stammkeeper der Schweizer und stand in 87 Spielen im Kasten der Eidgenossen. Lediglich 27 Länderspiele verpasste der mittlerweile 35-Jährige in den letzten zehn Jahren. Für Kobel reichte es bisher nur zu fünf Einsätzen.
Degen kritisierte auch das enge Verhältnis zwischen Sommer und dem Schweizer Torwarttrainer Patrick Foletti.
"Vor allem vor dem Hintergrund, dass Patrick Foletti, von dem diese Entscheidung eigentlich kommt, da er für die Torhüter verantwortlich ist, zu Yann Sommer ein extrem enges Verhältnis hat, was auch von anderen Nati-Keepern schon mehrfach bemängelt wurde - das hinterlässt natürlich einen sehr, sehr faden Beigeschmack!", beschwerte sich der Kobel-Berater.
Bei der EM in Deutschland, wo die Schweiz in Gruppe A auf Schottland, Ungarn und die deutschen Gastgeber trifft, muss sich der gebürtige Züricher damit mit der Rolle als Nummer zwei zufriedengeben. Zumindest beim BVB ist Kobel weiter unangefochten die Nummer eins. In dieser Saison stand der 26-Jährige in jedem der 25 Dortmunder Pflichtspiele auf dem Platz, nur eines absolvierte er nicht über die vollen 90 Minuten.
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