Reizpersonalie Ilkay Gündogan! BVB-Coach Thomas Tuchel: "Bin nicht überzeugt, dass er bleibt"

Geht das schon wieder los? Die Wechselgerüchte um Ilkay Gündogan halten den BVB in Atem. Thomas Tuchel kann das Dauertheater überhaupt nicht gebrauchen. Bloß nicht zuviel Unruhe in der heißen Saisonphase, aber der BVB-Coach heizte die Gerüchte von einem vorzeitigen Abschied seines Strategen Richtung Manchester City selbst noch an: "Ich bin nicht überzeugt, dass er bleibt."

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Thomas Tuchel reagierte genervt. Die Nachfragen zur Reizpersonalie Ilkay Gündogan passten dem BVB-Coach überhaupt nicht in den Kram. Einen Tag vor dem schweren Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen Tottenham Hotspur hatte er andere Sorgen als sich ausführlich zur Zukunft seines Chef-Strategen zu äußern.
Die Frage ist ohnehin, wie offen ist die Zukunft des Nationalspielers überhaupt? Gündogans Onkel und Berater Ilhan wurde am Montag in einem Amsterdamer Hotel gesehen, in dem Pep Guardiola mit Manchester Citys Sportdirektor Txiki Begiristain die neue Saison plante.

Wie offen ist Gündogans Zukunft überhaupt?

Gündogans Vertrag läuft noch bis Sommer 2017, aber ein vorzeitiger Abschied in diesem Sommer wird immer wahrscheinlicher. Selbst Tuchel ist skeptisch, dass er auch in der kommenden Spielzeit noch Trainer des Mittelfeldstrategen ist.
Ganz abschreiben wollen er, Klub-Boss Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Michael Zorc den 25-Jährigen aber noch nicht - nur eine endgültige Klärung bis spätestens April, damit der Verein Planungssicherheit für die neue Saison hat.
"Ich bin mir sicher, dass Ilkay weiß, was er an diesem Klub hat, welche Entwicklung er hier nehmen kann, welche Führungsperson er in diesem Klub werden kann2, sagte Tuchel. "Es ist müßig, die Dinge aufzuzählen, die wir in die Waagschale werfen können. Ilkay kennt diese Dinge sehr gut. Alles andere würde mich erstaunen“

Gündogan will zu internationalem Topklub

Gündogan kennt aber auch seinen Marktwert ganz genau. Die Tatsache, dass es Fotos von seinem Berater in Amsterdam gibt, lässt vermuten, dessen Präsenz wurde gezielt an die Öffentlichkeit geleakt. Ein ernsthaftes Interesse des zahlungskräftigen Scheich-Klubs aus Manchester wird der Ablöse und vor allem Gündogans Gehalt mit Sicherheit nicht schaden.
Nur die Dortmunder müssen sehen, wie sie die Causa Gündogan in den kommenden Wochen moderieren. Zumal die Wechselgerüchte über den Edeltechniker nicht die einzigen sind. Pierre-Emerick Aubameyang soll für fast 100 Millionen Euro zu Real Madrid gehen, spekulierte beispielsweise der "Express". Zorc stellte in der "Bild" klar: Das ist vollkommener Quatsch! Wir haben weder ein Angebot, noch eine Anfrage vorliegen."
Der BVB muss aufpassen, dass die Unruhe von außen die Mannschaft in der heißen Saisonphase nicht aus dem Konzept bringt.
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