Borussia Mönchengladbach: Netz spottet über Elfer-Fehlentscheidung
Riesen-Aufregung in der 93. Minute im Stadio Olimpico. Beim Stand von 1:0 für den AS Rom im Europa-League-Duell gegen Borussia Mönchengladbach entschied Schiedsrichter William Collum auf Elfmeter für die Gäste. Der Schotte hatte ein Handspiel von Chris Smalling gesehen. Eine klare Fehlentscheidung, die Gladbach am Ende einen Punkt rettete - und im Netz für ordentlich Spott sorgte.
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Wie kam es zur umstrittenen Szene?
In der 93. Minute trat Lászlo Bénes einen Freistoß in den Strafraum der Roma. Jonas Hofmann kam an den Ball und köpfte aus kürzester Distanz in Richtung Chris Smalling. Wie in der Wiederholung der Fernsehbilder deutlich zu sehen ist, flog der Ball dem Engländer ins Gesicht.
Collum entschied jedoch zum Unverständnis der Römer auf Strafstoß, den Lars Stindl dankend zum 1:1-Endstand verwandelte (90+4.).
"Wenn man die Situation zum Elfmeter so sieht, dann muss ich sagen, ist es eher Kopf als Hand", gab auch Gladbach-Coach Marco Rose nach der Partie bei "DAZN" zu.
Eigentlich hatte der Unparteiische in der Situation klare Sicht, allerdings regnete es in Rom in Strömen, was Collums Blick behindert haben könnte. Im Gegensatz zur Champions League gibt in der aktuellen Spielzeit der Europa League noch keinen Videoschiedsrichter, der Collums Fehler hätte überstimmen können.
Im Netz musste der Schiedsrichter für diese Entscheidung ordentlich Kritik und Spott einstecken.
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