Rassismus | Nadiem Amiri ergreift Partei für Moussa Marega vom FC Porto

Mittelfeldspieler Nadiem Amiri von Bayer 04 Leverkusen hat vor dem Europa-League-Duell gegen den FC Porto Partei für Porto-Star Moussa Marega ergriffen, der am Sonntag rassistisch beleidigt worden war. "So etwas hat im Fußball und auf der Welt nichts zu suchen. Unser Blut hat dieselbe Farbe. Ich selbst habe so etwas auch schon erleben müssen", sagte Amiri auf der Pressekonferenz am Mittwoch.

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"Ich hoffe, dass wir alle 'Nein' zum Rassismus sagen", forderte der 23-Jährige weiter. Am Donnerstag (21.00 Uhr) trifft die Werkself in der Zwischenrunde der Europa League auf das portugiesische Spitzenteam. "Wir als Bayer sind da ganz deutlich: Rassismus akzeptieren wir nicht. Wir sind alle gleich, das Aussehen spielt keine Rolle", betonte Bayer-Trainer Peter Bosz zum Thema Rassismus.
Der aus Mali stammende dunkelhäutige Mittelstürmer Marega war beim 2:1-Erfolg des 28-maligen portugiesischen Meisters bei Vitória Guimarães am vergangenen Sonntag Opfer rassistischer Beleidigungen geworden. Marega war es schließlich nach 71 Minuten leid und verließ das Spielfeld.
(SID)
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