Bei seinem Torjubel hatte der 28-Jährige zunächst auf seinen Unterarm gedeutet, wohl um auf seine Hautfarbe zu zeigen, und wurde vom Schiedsrichter verwarnt. Teamkollegen, Gegenspieler und der eigene Coach versuchten in der Folge, Marega am Verlassen des Feldes zu hindern. Doch der Nationalspieler Malis, der in der Saison 2016/17 für Guimaraes spielte, ging vom Platz und wurde bei Bayer Leverkusens Europa-League-Gegner in der 72. Minute durch Wilson Manafa ersetzt.

Nach rassistischen Beleidigungen: Porto-Siegtorschütze Marega geht vom Platz

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Der in Frankreich geborene Marega schimpfte anschließend in einem wütenden Instagram-Post über die "Idioten, die ins Stadion kommen, um rassistische Parolen zu schreien", "bedankte" sich aber auch bei den Unparteiischen, "dass sie mich nicht verteidigt haben und mir eine Gelbe Karte gegeben haben, weil ich meine Hautfarbe verteidige".

Trainer Conceicao: "Wir sind empört"

Porto-Trainer Sergio Conceicao erklärte nach dem Spiel, Marega sei schon seit dem Aufwärmen beleidigt worden. "Wir sind völlig empört über das, was passiert ist. Wir sind eine Familie, unabhängig von Nationalität und Hautfarbe. Wir sind Menschen, wir verdienen Respekt", sagte der 45-Jährige.

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(SID)

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