Yussuf Poulsen gegen Boykott: RB Leipzig zieht Spartak Moskau in Europa League - Spiel auf neutralem Grund

RB Leipzig ist überzeugend ins Achtelfinale der Europa League eingezogen - und dort steht das politisch brisante Duell mit Spartak Moskau an. Das Auswärsspiel der Leipziger soll laut UEFA auf neutralem Grund stattfinden. Yussuf Poulsen bezog zu dieser besonderen Paarung direkt Stellung. "Wenn die UEFA nichts anderes entscheidet, dann ist das so", äußerte sich der dänische Stürmer zur Lage.

Yussuf Poulsen

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"Sie haben sich sportlich qualifiziert. Die UEFA ist der Entscheidungsträger. Wir können da nichts machen, dann müssen wir das Spiel spielen", sagte der 27-Jährige.
"Dass das Auswärtsspiel woanders stattfindet, sei "eine gute Idee. Diese Entscheidung hat die UEFA getroffen. Wo das dann ist, werden wir sehen", ergänzte Poulsen. Nach dem Hinspiel am 10. März in Leipzig muss Spartak sein Heimspiel eine Woche später auf neutralem Platz austragen.
So entschied es das Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) am Freitagmorgen. Wer weiß bei dem sich immer weiter zuspitzenden Konflikt jedoch, ob das Achtelfinale überhaupt wie geplant stattfinden wird.
Ein möglicher Boykott der Partie, der teilweise massiv in den Sozialen Medien gefordert wird, war zumindest für Poulsen am Freitag kein Thema.
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Quelle: Perform

Tedesco hofft auf friedliche Lösung

Im Lichte des Angriffskriegs des russischen Präsidenten gegen die Ukraine wird sich Trainer Domenico Tedesco sich sicher nur gedämpft auf das Duell seinen Ex-Klub freuen können.
Schon am vergangenen Mittwoch hatte Tedesco, der Spartak von 2019 bis 2021 trainierte, mit Sorge auf die Lage in der Ukraine geblickt - bevor die ersten Raketen einschlugen.
"Ich hoffe, dass eine friedliche Lösung dabei herauskommt", sagte der Coach, der am liebsten "über Fußball und nur über Fußball" spricht.
Tedesco betonte, als Trainer habe er bei Spartak "eine sensationelle Zeit" gehabt, "sowohl sportlich als auch aus menschlicher Sicht".
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Die Hoffnung auf den ersten RB-Titel lebt

Diese Situation beeinflussen können weder Tedesco noch die Vereinsbosse bei RB, sie müssen sich auf das Sportliche konzentrieren - so schwer es sein mag.
Nach dem Einzug unter die besten 16 träumt der Vizemeister von Sevilla, wo am 18. Mai das Europa-League-Endspiel steigt. Und der erste Titel der Vereinsgeschichte scheint in der aktuellen Form durchaus möglich.
"Wir sind ja in dem Wettbewerb schonmal relativ weit gekommen", sagte Nationalspieler Lukas Klostermann nach dem 3:1 (1:0)-Erfolg im Zwischenrunden-Rückspiel am Donnerstagabend bei Real Sociedad San Sebastian: "Der Wettbewerb macht Spaß, den nehmen wir ernst", sagte er: "Da haben wir alle Bock drauf. Trotzdem denken wir von Runde zu Runde."
(SID)
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